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Der Nationalpark Santa Rosa ist Costa Ricas ältester Nationalpark und liegt in der Provinz Guanacaste. Er ist heute Bestandteil eines Mosaiks an Nationalparks und Schutzgebieten mit dem Namen Área de Conservacíon Guanacaste (Guanacaste Conservation Area). Der Nationalpark Santa Rosa ist 49.515 Hektar groß (Landfläche) und bedeckt einen großen Teil der Halbinsel Santa Elena - zudem umfasst er umfangreiche maritime Flächen. Er wurde erschaffen, um die Savannen, Trockenwälder, Mangroven und Strände in diesem Gebiet zu schützen. Die bewaldeten Gebiete des Nationlparks umfassen einen großen Teil des verbleibenden tropischen Trockenwaldes in Zentralamerika.

Hier ist die Heimat von über 115 Säugetierarten, wie z.B. Ameisenbären, Brüllaffen, Kapuzineraffen, Leguane und sogar Hirsche. Über die Hälfte davon sind jedoch Fledermäuse. Gerade im Sector Murciélago können zahlreichen Spezies von Fledermäusen, darunter auch die Vampirfledermaus, beobachtet werden. Außerdem leben im Park über 250 Vogelarten.

Im Nationalpark Santa Rosa befindet sich die für das Land wichtige kulturelle Gedenkstätte La Casona (Hacienda Santa Rosa). Hier war der Schauplatz zweier historisch bedeutender Schlachten um die costaricanische Unabhängigkeit im Jahre 1856 und 1955.

 

Gliederung

Der Park gliedert sich in drei Sektoren, dem nördlichen Sektor Murciélago, dem südlichen Sektor Santa Rosa und dem östlichen Sektor Santa Elena. Acht Ranger und etliche Mitarbeiter bewirtschaften 7 Stationen (Santa Rosa, Nancite, Santa Elena, Naranjo, Murciélago, Islas und Junquillal) sowie das Büro des ACG.

 

Sektor Santa Rosa

Dieser Sektor ist der bekanntere - und der Namensgeber für den Nationalpark. Hier befindet sich das im kolonialen Stil erbaute historische Museum bzw. die kulturelle Gedenkstätte La Casona (Hacienda Santa Rosa; geöffnet täglich von 8:00 bis 16:00). Der Campingbereich verfügt über Picknick-Tische, Grills, Trinkwasser, Duschen und Toiletten. Die Nancite Station ist ein Teil des Santa-Rosa-Sektors und zugleich der zentrale Ort für die Schildkrötenbeobachtung. Den namensgleichen Strand Playa Nancite erreicht man aber nur über die Naranjo Station im Sektor Santa Elena. Die biologische Station Nancite bietet rustikale Anlagen für Forscher an, kann aber nur mit vorher eingeholter Erlaubnis besucht werden.

Einen Kilometer nach dem Eingangsgatter führt ein grober Schotterweg nach rechts zu einen Gedenkkreuz. Hier wird der Grenzkonflikte von 1955 mit Nicaragua gedacht, in denen Somoza als Oberbefehlshaber der Nationalgarde von Nicaragua mit US-amerikanischem Rückhalt agierte.

Sechs Kilometer weiter über eine befestigte Straße erreicht man dann La Casona. Von dort hat man nach einem leichten Anstiegeine wunderschöne Blick auf Umgebung und einen guten Blick auf einen Stein-Korral (Einfriedung), in dem der Kampf mit William Walker 1853 ausgefochten wurde.

 

Sektor Santa Elena

Dieser Sektor umfaßt das zentrale Teil der Halbinsel und umfaßt die Santa Elena Station und die Naranjo Station. Playa Naranjo, dort wo die großen Surfwellen zuhause sind, befindet sich ebenfalls in diesem Sektor. Es gibt einen Rastplatz mit Picknick-Tischen, Toiletten, Duschen und Holzkohle-Kochöfen. Es gibt hier kein Trinkwasser!

Der Eingang zum Sektor Santa Elena liegt 1,5 Kilometer nördlich von Liberia (bei 'Kilometer 269' des Highway 1 (Panamericana).

 

Sektor Murciélago

Das nordwestliche Teil der Santa-Rosa-Halbinsel ist bekannt als der Sektor Murcielago (oder auch Bat Sector / Fledermaussektor). Die Ranger-Station Islas Station befindet sich auf einer Insel, die Teil einer Inselkette ist, die für ihr Fledermausaufkommen bekannt und nur per Boot zugänglich sind. Außerdem befindet sich in diesem Sektor die Murcielago Station, die rustikale Anlagen und Trinkwasser bietet. Die Junquillal Station, eine Forschungsstation zur Untersuchung von Aufforstungen, liegt nicht direkt auf der Santa-Rosa-Halbinsel, sondern etwas nördlicher.

Der Eingang zum Sektor Murciélago liegt 15 Kilometer westlich des Highway 1 (Panamericana) und etwa 10 Kilometer nördlich des Eingangs zum Sektor Santa Rosa. Man biegt direkt an einem Polizei-Kontrollpunkt von der Panamericana ab. Die Straße zum Parkeingang windet sich bergab in ein Küstental, umrahmt von den schönen Hängen der umgebenden Hügellandschaft von Cuajiniquil. Sie stößt nach 500 Metern auf die Straße, die nach rechts zur Bahia Cuajiniquil führt. Angekommen in Cuajiniquil teilt sich die Straße Y-förmig. Der linken Abzweigung folgend liegt Murciélago weitere acht Kilometer entfernt. Auf dem Weg dorthin überquert man 3 Flüsse auf Furten. Unterwegs passiert man ein rechts liegendes altes Ausbildungslager. Dort wurden Nicaraguas ehemalige Contras von der CIA trainiert. Dieser Platz, die Murciélago Hacienda, gehörte einst dem Diktator Somoza, bevor er 1979 enteignet wurde und der Sektor Murciélago in den Nationalpark Santa Rosa eingegliedet wurde. Heute ist es ein Ausbildungslager für Costa Ricas Landesschutz (Rural Guard), d.h. bewaffnete Posten können und dürfen den Verkehr zwecks Identifikation-Überprüfung stoppen. Einige hundert Meter weiter verläuft die Straße parallel zu einer ehemals "geheimen" Contra-Landepiste (versteckt hinter hohem Gras). Der Parkeingang liegt 500 Meter weiter hinter dieser Landepiste.

Es sind von dortaus weitere 16 Kilometer zur Playa Blanca, einem schönen, 5 Kilometer langen hufeisenförmig gebogenen weißen Sandstrand - einer der isoliertesten Strände im Land - bevölkert von Pelikanen und Fregattvögeln. Die Straße endet hier. Die Wasserfälle in der Cuajiniquil-Schlucht sind von Palmen und Farnen umsäumt und haben ihr eigenes feuchtes Mikroklima. Die Poza El General-Wasserstelle zieht Tiere ganzjährig an und ist von dort über einen unbefestigten Pfad zu erreichen.

 

Aktivitäten

Camping

Es besteht sie Möglichkeit, strandnah zu kampieren (tel. Kontakt siehe Box rechts). In Santa Maria, Playa Naranjo, Playa Junquillal und bei der Santa-Stationen gibt es Trinkwasser, Toiletten, Duschen und Grills.

Wandern

Der Nationalpark Santa Rosa ist von einigen gut unterhaltenen Wanderwegen durchzogen, die auch auf der vor Ort erhältlichen Karte eingezeichnet sind. Diese Wege ermöglichen den Zugang zu einigen der größten Naturschätze des Parks.

  • Der 1500 Meter lange El Sendero Indio Desnudo (Naked Indian Trail; der Name basiert aber auf sich abschälender Baumrinde) nahe La Casona ist - wie auch der Weg zum Sendero Nature Reserve - ein idealer Pfad, um Tiere zu beobachten und einen guten Querschnitt der dort wachsenden Pflanzen zu sehen – der Weg ist gesäumt von zum Teil beeindruckenden heimischen Bäumen.
  • Der Los Patos Trail führt entlang mehrere Wasserstellen, die auch während der Trockenzeit Wasser führen. Das ist eine der besten Möglichkeiten im Park, Säugetiere zu beobachten.
  • Der Laguna Escondida and Caujiniquil River Trail, ein 14 Kilometer langer Rundweg, führt ebenfalls an einem kleine See vorbei - ein "Magnet" für durstige Tiere.
  • Ein anderer kurzer Weg führt hinauf zum Monument to the Heroes. Der Weg - er zeigt Einblicke in die costaricanische Geschichte - führt an kleinen Wasserfällen vorbei und bietet gute Ausichten.
  • Weitere gute Stellen zur Tierbeobachtung sind der Platanar Lake, die Laguna Escondida und La Penca. Diese Punkte können über Wanderwege nördlich des Verwaltungsgebäudes erreicht werden.

Die hilfreichen Ranger in den Stations beraten gerne auch Besucher mit besonderen Interessen an der Natur und geben Tipps für lehrreiche Wanderungen.

Tierbeobachtungen

Die besten Bedingungen für Tierbeobachtungen herrschen von Dezember bis April. Viele Bäche und kleinere Seen trocknen dann aus. Das ist eine gute Gelegenheit, um Tiere an den verbleibenden Wasserstellen zu beobachten. In der Regenzeit ist im Park die Zeit von Anfang August bis Ende Oktober (eingeschränkt Juli, November, Dezember) beliebt, da sich zu dieser Zeit die Oliv-Bastardschildkröte zur Eiablage zeigt. Tausende dieser gefährdeten und bis zu 50 Kilogramm schweren Schildkröten legen dann bis zu 11 Millonen Eier an den Stränden ab. Innerhalb des Nationalparks ist die Playa Nancite zusammen mit dem Schutzgebiet Playa Ostional einer der wichtigsten Eiablageplätze der Bastard-Seeschildkröten. Die Regenzeit ist grüner als die Trockenzeit; Tiere lassen sich wegen der dichteren Vegetation schlechter beobachten (Fernglas empfehlenswert).

Surfen

Playa Naranjo ist einer der bekanntesten und bei Surfern beliebtesten Strände im Nationalpark. Der strandnah gelegene Witch’s Rock ist legendär bei erfahreren Surfern.

 

Klima

Die Temperaturen sind durchwegs warm und es ist in Santa Rosa über das Jahr trockener als durchschnittlich in Costa Rica. Während der Trockenzeit (Mitte Dezember durch April) verlieren Bäume ihre Blätter.

 

Anreise

Der Haupteingang des Park liegt 35 Kilometer nördlich von Liberia und ist, von der Panamerikana kommend, ausgeschildert. Nach dem Betreten des Parks ist zunächst der Eintritt zu bezahlen. Am Haupteingang erhält man auch eine Übersichtskarte. Zum Verwaltungsgebäude sind es dann weitere fünf Kilometer. Es wird empfohlen, dort Informationen zu Straßen- und Witterungsbedingungen für den Park einzuholen. Im Verwaltungsgebäude sind auch Anmeldungen für den Campingplatz und für die Schildkrötenbeobachtung (saisonabgängig) vorzunehmen.

Die befestigt Straße endet beim Verwaltungsgebäude. Von hier aus führt ein entsetzlicher schlechter Weg relativ steil abwärts zu den Stränden Playa Naranjo und Playa Nancite - 13 Kilometer entfernt von La Casona. Ein 4WD mit großer Bodenfreiheit wird für diese Strecke dringend empfohlen. Die Parkverwaltung behält sich temporäre - auch spontane - Sperrungen des Weges vor.

 

Eintritt und Öffnungszeiten

Eintritt: $10
Camping: $2

Öffnungszeiten täglich von 8:00 bis 16:00 (Campingplätze rund um die Uhr)

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