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Einst verliebte sich eine indianische Prinzessin in den Häuptling des feindlichen Nachbarstammes. Als ihr Vater davon erfuhr, entführte er den Häuptling und warf ihn in den Vulkankrater. Aus Trauer lebte die Prinzessin seitdem am Rande des Kraters und gebahr dort auch den Sohn des Geliebten. Weil sie jedoch wollte, dass der Sohn bei seinem Vater war, warf sie auch ihn in die Tiefen des Kraters. Den Rest ihres Lebens verbrachte sie als alte und weise Wahrsagerin weiter am Rande des Vulkankraters. Die Leute benannten den Vulkan ehrfurchtsvoll nach ihr, der "Alten", denn "Rincón de la Vieja" bedeutet "Der Ort, wo die Alte lebt".

(Fotos: Jonathan Serrano photography, Costa Rica)

Lage

Der Nationalpark Rincón de la Vieja (Parque Nacional Silvestre Rincón de la Vieja) erstreckt sich an den Hängen der beiden Vulkane Rincón de la Vieja und Santa Maria in der sogenannten Cordillera de Guanacaste und hat insgesamt eine Größe von 14.000 Hektar. Der Vulkan Rincón de la Vieja (1896 m) ist einer der sechs aktiven Vulkane Costa Ricas (letzte Eruption 1991), wohingegen der Vulkan Santa Maria (1672 m) bereits lange erloschen ist. Gerade diese vulkanische Aktivität macht den Nationalpark zu einem der vielseitigsten und beliebtesten von Costa Rica. Hier kann man nicht nur verschiedene Vegetationszonen, sondern vor allem auch zahlreiche stinkende Fumarolen, Geysire und blubbernde Schlammlöcher besichtigen.

 

Sehenswertes

Wendet man sich an der Station nach rechts (Westen), so gelangt man in das Gebiet "Las Pailas", in dem man auf einem schönen Rundweg (ca. 3 km) die vulkanisch aktive Zone mit sprudelnden Schlammlöchern und dampfenden Erdspalten besuchen kann.

Von der Rangerstation aus nach links (Osten) führt der Hauptweg vorbei am Escondidas-Wasserfall in Richtung Vulkangipfel. Ein Naturpfad, welcher durch vielfältige Vegetationszonen verläuft, führt zum dortigen Krater. Der Aufstieg beträgt ca. 3,5 Stunden, ist jedoch auf Grund starker Fallwinde oft nicht ganz unproblematisch. Oben angekommen gibt es eine beeindruckende Aussicht. An klaren Tagen ist es durchaus möglich, die Karibik, den Nicaragua-See und selbstverständlich den Pazifik zu sehen. Südöstlich des Hauptkraters befindet sich die Lagune Jilgueros mit einer kleinen Insel in der Mitte.

Der Nationalpark Rincón de la Vieja verzeichnet ein großes Vorkommen an Guaria Morada ('Cattleya skinneri', eine Orchideenart), der Nationalblume Costa Ricas.

Aber auch Tierbeobachter können hier auf ihre Kosten kommen, denn im Gebiet des Nationalparks leben Raubkatzen, Tapire, Agutis, Ameisenbären, Gürteltiere, Faultiere und mehrere Affenarten.

 

Öffnungszeiten und Eintritt

Der Nationalpark ist nicht täglich geöffnet (Zeiten und Preise siehe Kasten). Der Hauptzugang befindet sich an der Rangerstation im Sektor Las Pailas, den man über die Schotterposte (Abzweigung an der Hauptstraße ca. 5 km nördlich von Liberia) in Richtung Curubande erreicht. Auf dem letzten Teil des Weges ist an einem Gatter noch eine Straßenmaut (700 Colones) wegen der Durchquerung eines Privatbesitzes (Hacienda Guachipelin) zu entrichten. An der Rangerstation gibt es einen großen (unbewachten) Parkplatz. Eine Erkundung des Nationalparks kann man sowohl zu Fuss als auch mit dem Pferd machen.

Eintritt: 10$ 

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 08:00 bis 15:00 Uhr (Einlass nur bis 12:00)
Achtung: Der Reisepass ist für den Einlass unerlässlich! Die Nummer wird aus Sicherheitsgünden notiert. Rückmeldung am Kassenhäuschen nicht vergessen!

Der Eintritt ist an den Rangerstationen Las Pailas oder Santa Maria zu entrichten.
Der Park ist gut bewacht.

Lage

 

Anreise

Am besten mit dem Auto oder per Shuttlebus. Alternative: Transport ab Liberia mit verschiedenen Anbietern zum PN Ricón de la Vieja für etwa 20$ pro Person (Stand: 2010). Abfahrt ist um 7 Uhr morgens, zurück geht es um 16 Uhr.

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