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Einreise

Zur Einreise nach Costa Rica sind Pflichtimpfungen nicht vorgeschrieben. Bei einem geplanten Kurzaufenthalt in Costa Rica sollten Impfungen gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie vorliegen. Bei einem Langzeitaufenthalt werden Impfungen gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen.

Infizierung durch Mücken

Dengue

Fälle der Dengue - einer grippeähnlichen Erkrankung mit hohem Fieber, die durch die aedes aegypti-Mücke (auch Tigermücke genannt) übertragen wird – hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Unter den über 25.000 Fällen im Jahr 2007 gab es sieben Todesfälle. Besonders betroffen sind die zentrale Pazifikküste (v.a. um Puntarenas) und die nördliche Karibikküste, in geringerem Maße auch alle anderen Gebiete Costa Ricas.

Das costaricanische Gesundheitsministerium hat eine groß angelegte Aufklärungskampagne gestartet, um die Bevölkerung über mögliche Schutzmaßnahmen aufzuklären. Die Überträgermücke sticht vorwiegend tagsüber und in den frühen Abendstunden. Man kann sich mit heller, langer Kleidung und Antimückenspray (z.B. Autan, NoBite) sowie nachts durch Moskitonetze gegen ihre Stiche schützen. Besondere Vorsicht ist bei Kindern geboten. Nach einem infektiösen Stich beträgt die Inkubationszeit 2-7 Tage. Detaillierte Informationen zu der Erkrankung (Symptome, Krankheitsverlauf, Behandlung) finden sich auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.

Malaria

In ländlichen Regionen Costa Ricas kommen Malariainfektionen sowie die durch Insekten übertragenen Dengue-Fieber-Erkrankungen vor. Gegen beide Erkrankungen schützt man sich durch Moskitonetze bzw. mückenabweisende Mittel (z. B. Autan, NoBite). Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

Leishmaniose

Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vereinzelt vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Andere Krankheiten / Tropenkrankheiten

Die meisten typischen Tropenkrankheiten fehlen in Costa Rica bzw. kommen nur selten vor. Allerdings gibt es insbesondere in der Regenzeit von Mai bis Oktober durch das vermehrte Mückenaufkommen immer wieder Fälle von Malaria (Malaria tertiana) und Dengue. Eine Malariaprophylaxe ist i.d.R. nicht notwendig. Verunreinigtes Wasser oder Speisen können diverse Infektionskrankheiten wie z.B. Hepatitis A, Typhus, Amöben, Lambliasis oder Würmer hervorrufen. Da aber 97% (2002) der Bevölkerung Zugang zu sicherem Trinkwasser hat, sind diese Infektionen lange nicht so verbreitet wie in anderen tropischen Ländern.

Filariose

Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose - eine Wurmerkrankung, ausgelöst werden durch parasitische Würmer - auf. Die meisten Filariosen werden durch Insekten übertragen. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz verwenden.

Chagas-Krankheit

Die Chagas-Krankheit - sie ist nur in Mittel- und Südamerika verbreitet - ist eine Infektion. Sie wird durch vorwiegend nachtaktive Raubwanzen, die vor allem in zentralen Landesteilen, im Nordwesten und Südosten vorkommen, herbeigeführt. Bei Übernachtungen in einfachen Hütten und im Freien empfiehlt sich ein Insektenschutz mit Moskitonetzen. Die Raubwanzen leben gerne nahe den Schlafplätzen von Haustieren.

Hepatitis

Hepatitis A und Hepatitis B kommen im Land vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

Tollwut

Tollwut kommt in Costa Rica landesweit vor. Hauptüberträger der Tollwut sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden gilt: So schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Durchfall

Gegen Durchfall kann man sich am besten durch eigene Vorsorge schützen.

 

Versicherungen:

Generell empfohlen für Kassenpatienten wird eine Auslandsreise-Krankenversicherung.

Ärztliche Versorgung

Im Vergleich zu anderen Ländern Mittelamerikas wartet Costa Rica mit einer hervorragenden Gesundheitsversorgung auf. In den Ballungsgebieten gibt es viele gute Kliniken und Hospitäler. Auf dem Land gibt es weniger Kliniken, dafür aber ein dichtes Netz von Krankenstationen. Notfallstationen unterhält das rote Kreuz (Cruz Roja).

Die allgemeine ärztliche Versorgung in San José ist gut; in den ländlichen Regionen gibt es jedoch gelegentlich Engpässe, insbesondere bei der notärztlichen Versorgung.

In Costa Rica gibt es etwa 6.800 Ärzte, das sind pro 1000 Einwohner etwa 1,69 (Stand 2005). Für Gesundheitsaufgaben gibt das Land zur Zeit etwa $689.654.600 aus. Die tägliche Nahrungsaufnahme pro Kopf beträgt etwa 2610 kcal. Es gibt in Costa Rica etwa 8.800 H.I.V.-infizierte Personen (Stand 2014). Die durchschnittliche Lebenserwartung lag 2004 bei 78,3 Jahren. Der Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung und Reiserückholversicherung wird empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

 

Für den Notfall:

Jeder Besucher Costa Ricas hat im Notfall das Recht auf umgehende kostenlose ärztliche Versorgung. Man kann also in die staatlichen Hospitäler gehen, wenn ein Notfall vorliegt.

Weblinks

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