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 Die Atlantik-Bastardschildkröte oder Karibische Bastardschildkröte (Lepidochelys kempii) gehört zur Gruppe der Meeresschildkröten. Ihre Gattung ist die kleinste und seltenste und sie ist stärker bedroht als die anderen Meeresschildkröten. Die Oliv-Bastardschildkröte ernährt sich von Seeschlangen, Krebsen, Kopffüßern, Quallen, Seeigeln und anderen Tieren. Entgegen der Behauptung, die Tiere ernährten sich auch von Pflanzen, gibt es dazu keine dokumentierten Beobachtungen. Auf der Suche nach Nahrung können sie mindestens 150 Meter tief tauchen.

Vorkommen

Die Karibische Bastardschildkröte lebt ausschließlich im Golf von Mexiko sowie im Osten der Vereinigten Staaten in flachen Küstengewässern. Nur die Weibchen kommen an Land, um ihre Eier abzulegen.

Wanderverhalten

Das Wanderverhalten der Atlantik-Bastardschildkröte weicht von dem der anderen Meeresschildkröten ab, da sie sich fast ausschließlich in der Karibik aufhält. Zudem nistet sie nur an einem abgelegenen Strand, der sich in der Nähe von Rancho Nuevo im mexikanischen Staat Tamaulipas befindet. In der Zeit von April bis Juni legen die Weibchen insgesamt dreimal Eier ab. Dennoch ist die Atlantik-Bastardschildkröte stark bedroht. Mexikanische Kojoten und andere wilde Tiere fressen die Eier. Des Weiteren gefährden die Jagd sowie die Fischerei die Tiere, während auch Plastikmüll in den Meeren, den die Schildkröten nicht von tatsächlicher Nahrung unterscheiden können, tödlich ist.

Die Nahrung der Atlantik-Bastardschildkröte besteht hauptsächlich aus Krebsen, Krabben, Muscheln, Hummern, Quallen und Schnecken.

Gefährdung

In der von der IUCN geführten Red List der gefährdeten Arten wird die Atlantik-Bastardschildkröte als "Critical Endangered" („vom Aussterben bedroht“) geführt.

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