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Der Kronenlaubfrosch (lat.: Anotheca spinosa) ist ein nur wenig bekannter Vertreter der Laubfrösche (Hylidae). Er bildet innerhalb dieser Familie eine eigene, monotypische Gattung.

Diese Art wurde erstmals 1864 vom österreichischen Zoologen Franz Steindachner als Hyla spinosa beschrieben.

Beschreibung

Die Weibchen werden mit bis zu acht Zentimetern Kopf-Rumpf-Länge etwa 10–15 Prozent größer als die Männchen. Die dunkelbraunen Tiere sind mit schwarzen Flecken gezeichnet, welche weiß umrandet sind. Das Charakteristikum dieser Art sind dornartige, bei beiden Geschlechtern vorhandene Knochenauswüchse am Hinterkopf. Diese wachsen teilweise aus der Haut und geben dem Frosch das markante Aussehen, welches zum Namensteil „Kronen-…“ führte. Bei Jungtieren ist dieses Merkmal noch nicht vorhanden und bildet sich erst mit der Zeit aus. Das Trommelfell ist ausgesprochen groß.

Vorkommen

Die Verbreitung des Kronenlaubfrosches ist nur fragmentarisch bekannt. Ursprünglich wurde als Verbreitungsgebiet Brasilien angegeben; dies beruht jedoch auf einer Verwechslung. Das Areal erstreckt sich inselartig und disjunkt vom Südosten Mexikos (800 bis 2068 m NN), über Honduras (95 m NN), Costa Rica (350 bis 1330 m NN) bis nach West- und Zentralpanamá (350 bis 1330 m NN). Kronenlaubfrösche bewohnen die oberen Etagen von Baumkronen in Nebelwäldern; eben deshalb ist die Art nur wenig erforscht. Wie die meisten Froschlurche ernährt sie sich wohl von Insekten.

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