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Der Gestreifte Blattsteiger (Phyllobates vittatus) erreicht eine maximale Länge von rund drei Zentimetern, Männchen bleiben etwas kleiner. Die Grundfarbe am Rumpf ist oberseits schwarz und über den gesamten Rücken ziehen sich seitlich zwei rötliche Längsstreifen. Auf dem Rücken besitzen die Weibchen eine Reihe türkis- bis goldfarbene Flecken die mehr oder weniger stark ausgeprägt sind. Die männlichen Tiere haben eine Schallblase, mit deren Hilfe sie trillernde Rufe zur Anlockung der Weibchen erzeugen können. Das Gift der Phyllobates-Arten ist sehr wirksam. Gewonnen wird es über die Aufnahme von bestimmten Wirbellosen, vor allem Ameisen und Milben, die das Gift in sich tragen. Hauptbestandteil des Giftes ist das Alkaloid Batrachotoxin. In Gefangenschaft geht die Giftwirkung jedoch nach einigen Monaten mangels Verfügbarkeit der giftliefernden Beutetiere zurück.

Vorkommen

Der Gestreifte Blattsteiger kommt ausschließlich an der südwestlichen Pazifikseite von Costa Rica (Golfo Dulce-Region) vor. Die Tiere sind meistens Bodenbewohner; zur Jagd nach Ameisen, Käfern und anderen Klein-Wirbellosen besteigen sie auch kleinere Büsche. Die Laichabgabe findet an Bromelienblättern auf Bäumen statt. Erst dort werden die Eier von den Männchen besamt. Diese betreiben mit den Eiern und den geschlüpften Larven Brutpflege, indem sie die Eier befeuchten und die Kaulquappen anschließend auf ihrem Rücken herumtragen, bevor sie sie zur weiteren Entwicklung ins Wasser entlassen.

Gift

Wie auch die anderen Arten der Gattung Phyllobates bilden die Frösche hochgiftige Batrachotoxine in ihrer Haut.

Costa Rica

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