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Der Düstere Blattsteiger (Phyllobates lugubris) ist eine Art der Gattung Blattsteiger (Phyllobates) und gehört der Familie der Baumsteigerfrösche (Dendrobatidae) an. Wie bei vielen Baumsteigerfröschen warnt die kräftige Körperfärbung Fressfeinde vor der Giftigkeit der Tiere. Die Tiere sind tagaktiv und sehr agil. Die Tiere sind nicht territorial. Sie ernähren sich von verschiedensten Wirbellosen, meistens von bodenlebenden Spinnen und Insekten, wie etwa Ameisen.

Brutzeit ist während der Regenzeit. Die Männchen rufen meist von versteckt liegenden Plätzen aus nach den Weibchen. Man kann sie vor allem morgens und abends und auch bei hoher Luftfeuchtigkeit hören. Es handelt sich dabei um einen gleichmäßig hohen Triller, der aus Schreien und gluckernden Tönen besteht, die für mehrere Sekunden anhalten. Das Geräusch kann mit dem Reiben an einem aufgeblasenen Luftballon verglichen werden. Männchen und Weibchen bauen gemeinsam ein Nest am Boden inmitten des Laubs

Vorkommen

Diese Art kommt in den karibischen Tieflandregenwäldern vom südöstlichsten Ausläufer Nicaraguas, über Costa Rica bis in den Nordwesten Panamás vor. Auch auf den Inseln der Provinz Bocas del Toro ist sie anzutreffen. Man findet sie von Meereshöhe bis in etwa 650 Meter vor. Die Tiere bevorzugen nasse und feuchte Wälder des Flachlandes, kommen aber auch am Rande von feuchten Wäldern des beginnenden Berglandes vor. Sie bewohnen das abgefallene Laub in der Bodenstreu, bevorzugt in der Nähe von langsam fließenden Gewässern.

Gefährdung

Die Art ist regional durch den Verlust ihres Lebensraums bedroht. Insbesondere Waldrodungen und Wasserverschmutzung sind dafür verantwortlich. Der Gesamtbestand wird von der IUCN aber noch als nicht gefährdet ("Least Concern") bewertet

Gift

Wie auch die anderen Arten der Gattung Phyllobates bilden die Frösche hochgiftige Batrachotoxine in ihrer Haut. Der Düstere Blattsteiger ist im Vergleich zu den anderen Arten der Gattung aber wegen der niedrigen Konzentration dees Giftes in ihrem Körper nicht sehr giftig. Mitunter wird auch gar kein Gift gebildet.

Costa Rica

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