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Der erst 1991 geschaffene Nationalpark Piedras Blancas, früher auch Corcovado II genannt, grenzt östlich an das Golfito-Wildschutzgebiet und im Westen an einen stark von Rohdung bedrohten Waldkorridor, der ein wichtiges, schützenswertes Verbindungsglied (Korridor) zum Nationalpark Corcovado darstellt. In den Nationalpark integriert wurde der Esquinas Regenwald, in dem auch der Regenwald der Österreicher liegt. Das zusammenhängende, äusserst artenreiche Gebiet des Nationalparks Piedras Blancas mit dem letzten grossflächigen, noch erhaltenen Tieflandregenwald Zentralamerikas wurde bei der UNESCO zur Nomination als 'Biologisches Welterbe' angemeldet.

Mit einer Gesamtfläche von rund 140 km2 besteht der Nationalpark Piedras Blancas mehrheitlich aus tropischem Tiefland-Primär- und Sekundärwald, ehemaligem Weideland und über 100 Tälern mit zahlreichen Flussläufen. Der südwestliche Teil des Parks reicht bis an die Küste des Golfo Dulce mit Sandstränden und felsigen Abschnitten.

Kommerzielle Schätze

Die Flüsse führen goldhaltigen Sand mit sich, dessen kommerzielle Ausbeutung aufgrund des minimalen Goldgehaltes zum Glück nicht lohnend ist. Die wenigen Goldschürfungen im heutigen Gebiet des Nationalparks Piedras Blancas haben keine Umweltschäden angerichtet. Das Gebiet ist äusserst reich an Grundwasser, das sich stellenweise bereits 15 bis 18m unter der Erdoberfläche sammelt.

Naturschätze

Die Flora, eine der artenreichsten der Welt, setzt sich aus mehreren tausend, teils seltenen, teils endemischen Pflanzen- und Baumarten zusammen und ist mit der Vegetation des Nationalpark Corcovado vergleichbar.

124 Säugetierarten (96 davon wurden allein 2003 / 2004 nachgewiesen), 319 nachgewiesene von 362 vermuteten Vogelarten (2007), mehr als 100 Amphibien sowie eine Vielzahl verschiedener Insekten wurden bisher beobachtet:

Esquinas Regenwald

Im Jahre 1991 wurde der Esquinas Regenwald, an der südlichen Pazifikküste Costa Ricas gelegen, als eines der letzten ungeschützten Stücke tropischen Tieflandregenwaldes in Costa Rica durch Präsidentenerlaß zum Nationalpark erklärt. Da jedoch fast das gesamte Gebiet in Privatbesitz war, fehlten die Gelder um das Land von den Eigentümern zurückzukaufen.

Michael Schnitzler, ein bekannter Violinist aus Österreich, gründete noch im selben Jahr die Stiftung „Regenwald der Österreicher", deren Zweck war und ist, Spendengelder für den Landkauf zu sammeln. 1999 hatten ca. 13.000 Österreicher über eine Million US Dollar gespendet, die es ermöglichten, mehr als 25 Quadratkilometer Regenwald zu kaufen und wirksam zu schützen. Das Land wurde der Costaricanischen Regierung als Geschenk übergeben und ist jetzt Teil des neugegründeten Nationalpark Piedras Blancas, der an den Festlandteil des Nationalparks Corcovado grenzt.

Esquinas liegt etwa 20 km nordwestlich von Golfito.

Anfahrt

Die Anfahrt zum Nationalpark Piedras Blancas führt über das kleine Dorf La Gamba. La Gamba ist von Golfito aus in einer etwa 30-minütigen Fahrt oder direkt über einen Abzweigung der Panamericana bei Villa Briceño zu erreichen.

Weblinks

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