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In der gleichnamigen Provinz Guanacaste liegt im äußersten Nordwesten Costa Ricas der große Nationalpark Guanacaste, der zusammen mit dem direkt angrenzenden Nationalpark Santa Rosa, dem Naturreservat Bahía Junquillal und dem etwas südöstlicher gelegenen Nationalpark Rincón de la Vieja ein riesiges Areal von Naturschutzgebieten (1.470 km²) vereint - genannt Área de Conservacíon Guanacaste, welches am 2.12.1999 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde. 2004 wurden zusätzlich noch 15.000 ha Privateigentum (Sektor Santa Elena) in den Park mit aufgenommen.

Der Park, welcher zum größten Teil aus Weideland und Nebelwald besteht, wurde 1989 wegen der laufenden Wanderung der Wildtiere zwischen dem Trockenwald auf der Halbinsel Nicoya und dem Nebelwald des Vulkans Orosi (d.h. Tiere, die in der Trockenzeit in das Weidehochland der Halbinsel Nicoya ziehen) zum Schutzgebiet erklärt. Er und erstreckt sich östlich der Panamericana. Er reicht bis zu den Vulkanen Orosí (1 659 m ü. M.) und Cacao (1 050 m ü. M.), an dessen Hängen der Trockenwald in einen immergrünen Nebelwald übergeht. Es gibt eine große Artenvielfalt - 140 Säugetierarten, über 300 Vögel, 100 Amphibien und Reptilien und über 10 000 bekannte Insektenarten.

Mit 700 km² gehört der Nationalpark Guanacaste zu den größeren des Landes. Er liegt ca. 280 Kilometer nordwestlich von der Hauptstadt San José. Er ist für Touristen bei Weitem nicht so gut erschlossen wie die meisten anderen Parks. Die Anfahrt zu den verschiedenen Sektoren kann grösstenteils, vor allem in den Monaten der Regenzeit, nur per Allradfahrzeug erfolgen. Die Rangerstationen sind grundsätzlich mehr auf Forschungs- und biologische Feldstudien ausgerichtet als auf Naturtourismus. Einige der Stationen bieten für Besucher einfache Unterkünfte in Mehrbettschlafräumen an. Der Dreh- und Angelpunkt ist die Maritza Biological Station, welche 17 Kilomter von der Interamericana über eine schlechte Piste - manchmal nur mit Allradfahrzeugen - zu erreichen ist. Der Abzweig von der Interamericana liegt gegenüber der Abfahrt zur Stadt Cuajiniquil, 42 Kilometer von Liberia entfernt.

 

Sektor Maritza

Öffnungszeiten: Täglich von 8:00 bis 16:00 (Schranke!)

Dieser Sektor schützt die Quellgebiete wichtiger Flüsse der Kontinentalscheide. Am Fusse des Vulkans Orosí liegt die 'Biologische Station Maritza' auf ca. 600 Metern Höhe. Die biologische Station führt Forschungsarbeiten in Wasserbiologie und Insektenkunde durch. Weit verstreut über die Umgebung der Station finden sich hunderte von Felszeichnungen (Petroglyphen), die vor allem für Archäologen von Interesse sind.

Um hier zu übernachten wird empfohlen, zuvor eine Reservierung über das Nationalpark-Büro des Nationalparks Santa Rosa (direkt am Eingang des Parks) zu buchen. Die einzige Verbindung zur Maritza Station erfolgt über Funk. Die Station bietet 4 Mehrbettschlafräume für bis zu 32 Personen mit Gemeinschaftsbädern an. Aufenthaltsräume und eine Stromversorgung ist vorhanden.

Wanderungen

Es gibt zwei nennenswerte Tourmöglichkeiten. Als erstes sei der Llano de los Indios genannt, ein drei Kilometer langer Rundweg, mit einem Höhenunterschied von 40 Metern und einer Gehzeit von ca. zweieinhalb Stunden. Der Weg beginnt an der Maritza Station und endet auch dort. Er verläuft an den Flanken des Vulkans Orosí.

Ein weiterer Wanderweg von 12 Kilometer Länge führt zum Sektor Cacao des Nationalparks und wird unter diesem Abschnitt näher beschrieben.

Anfahrt

Über die Interamericana (1) über Liberia Richtung Grenzübergang Peñas Blancas. Nördlich der Ortschaft Potrerillos, wenige Kilometer vor dem Ort Colonia Bolaños nach rechts abbiegen und den Schildern zum Parkeingang folgen.

 

Sektor Cacao

Öffnungszeiten: Täglich von 8:00 bis 16:00

Das steile Gelände um den erloschenen Vulkan Cacao bildet eine Übergangszone zwischen tropischem Trockenwald zu Nebelwald und Regenwald. Es sind verschiedene Wanderwege durch die Waldgebiete und bis zum Gipfel des Vulkans vorhanden. Eine Aussichtsplattform bietet Panoramablicke über den Nicaraguasee, das Tiefland von Santa Rosa und die Pazifikküste.

Wanderungen

Für Besucher sind zwei Wanderwege angelegt worden: Der „Cerro Cacao“ führt über 2 Kilometer durch sehr steiles Gelände zum 1664 m hohen Gipfel des erloschenen Vulkan Cacao. Dieser Weg ist nur für geübte und trittsichere Wanderer geeignet und dauert ca. 3 Stunden.

Der „Cacao-Maritza“ ist die Verbindung der beiden Sektoren des Nationalparks (siehe oben) und führt über 12 km durch Waldgebiete. Es müssen mehrere Flüsse und Steile Hänge überquert werden. Dauer ca. 4 Stunden. Verbindet man die Wanderungen, so wird eine richt anstrengende Tour daraus: Vom Sektor Maritzka aus sind es insgesamt sind 18 Kilomter (Rundweg) mit 1.100 Meter Höhenunterschied (bis zum Gipfel). Die Dauer dieses Tour beträgt dann ca. neun Stunden.

Für eine Übernachtung bietet die Ranger-Station 4 Mehrbettschlafräume für bis zu 32 Personen mit Gemeinschaftsbädern (2 Duschen) an. 4 Aufenthaltsräume und eine Stromversorgung ist vorhanden. Die Küche und der Essraum sind Forschern und Gruppen vorbehalten.

Anfahrt

Über die Interamericana (1) über Liberia Richtung Grenzübergang Peñas Blancas. Nach ca. 20 Kilometern bei der Ortschaft Potrerillos rechts nach Quebrada Grande abbiegen (ca. 10 Kilometer), dort links halten und den Parkschildern folgen.

 

Sektor Pitilla

Öffnungszeiten: Täglich von 8:00 bis 16:00

Der Sektor Pitilla besteht aus weiten Flächen von grösstenteils unerforschten Regenwald mit grosser Artenvielfalt.

Wanderungen

Es ist ein Berg-Wanderweg (höchster Punkt 1120 Meter) zur Fila Orosilito vorhanden. Dieser führt durch dichten Tropenwald und bietet einige Aussichtspunkte. Man muss etwa 6 Stunden dafür einplanen.

Für Übernachtungen gibt es zwei Schlafräume mit ingesamt 20 Betten, 3 Gemeinschaftsbäder. Die Station unterhält ein Labor und Klassenräume. Es gibt keine Stromversorgung!

Anfahrt

Über die Interamericana (1) über Liberia Richtung Grenzübergang Peñas Blancas. Kurz vor der Ortschaft La Cruz nach rechts, auf die Strasse (4) nach Sta. Cecilia abbiegen (ca. 33 Kilometer). Dort rechts halten und den Parkschildern folgen.

Weblinks

Stroud Water Research Center an der Maritza Biological Station (engl.)

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