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Die Schauer-Klapperschlange, auch Tropische Klapperschlange oder Cascaval (Crotalus durissus) genannt, zählt innerhalb der Familie der Vipern zur Gattung der Klapperschlangen (Crotalus). Die englische Bezeichnung der Schauer-Klapperschlange lautet Tropical Rattlesnake.

Allgemeines

Die Schauer-Klapperschlange wird zwischen 80 und 180 cm groß. Die Färbung reicht von graubraun, über erdfarben bis gräulich. Ihr Rücken ist in der Regel mit einem dunklen Rautenband gekennzeichnet, welches eine helle Umrandung aufweist. Der dreieckige Kopf zeichnet sich deutlich vom schlanken Körper ab. Die Pupillen der Schlange verengen sich bei Lichteinfall zu einem senkrechten Schlitz. Die Schlange ist dämmerungs- und nachtaktiv. Die Beschuppung ist wie bei den meisten Klapperschlangen stark gekielt. Über den Augen sind deutlich Augenschilde zu erkennen. Zwei dunkle Längsstreifen beginnen über den Augen und setzten sich bis zum Hals fort.

Die Schauer-Klapperschlange ist die giftigste aller Klapperschlangen der Gattung Crotalus. Ihr Gift wirkt sowohl neurotoxisch als auch hämotoxisch. Mit einem Biss gibt die Schlange eine Menge von bis zu 40 Milligramm an Gift ab. Ein Bruchteil dessen kann schon tödlich sein. Neben den typischen Schädigungen tritt meist auch auch eine starke Schädigung der Nieren ein, infolgedessen die Nieren versagen und der Tod eintreten kann.

Die Schauer-Klapperschlange zieht sich am Tage meist in Nagerbauten, hohle Baumstämme oder ähnliche Behausungen zurück. Aufgrund der tropischen Verbreitungsgebiete hält die Schauer-Klapperschlange keine Winterruhe. Bei Gefahr verhält sie sich wie alle Klapperschlangen; sie rollt sich ein und gibt Geräusche mit ihrer Rassel am Schwanzende ab. Drei bis vier mal im Jahr kommt es zu einer Häutung, bei der die Rassel um ein Glied wächst.

Verbreitung

Die Schauer-Klapperschlange ist mit ihren Unterarten in weiten Teilen Mittel- und Südamerikas verbreitet. Zu den Verbreitungsgebieten zählen neben Mexico unter anderem auch Nicaragua, Costa Rica, Honduras und Guatemala. Auch in Ländern Südamerikas kommt diese Klapperschlange als einzige ihrer Gattung vor. Die Lebensräume sind vielfältig, sind aber meist durch trockene und steinige mit niedriger Bewachsung gekennzeichnet. In Höhenlagen sind sie bis in Höhen von 2.000 Meter über NN anzutreffen. In der Nähe menschlicher Siedlungen sind sie auch oft in Plantagen und ähnlichen Habitaten zu finden. Hier kommt es nicht selten zu schweren Bissunfällen, die häufig tödlich enden.

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