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Merkmale

Grüngelbe Palmlanzenottern werden 60 bis 80, manchmal auch knapp über 100 Zentimeter lang. Weibchen werden deutlich größer als die Männchen. Palmlanzenottern kommen in zwei Farben vor. Die häufigere weist eine hellgrüne Färbung auf, wobei sich meist ein weißer Streifen vom Mundwinkel dem Körper entlang zieht. Die blaue Phase weist hingegen einen grün-blau schimmernden Ton auf und trägt häufig keinen Lateralstreifen. Der Kopf ist deutlich vom schlanken Körper abgesetzt und ist je nach Geschlecht von dreieckiger Gestalt oder oval. Die Weibchen haben einen deutlich wuchtigeren Kopf als die eher kleinen und ovalen Köpfe der Männchen. Die mittelgroßen Augen haben eine senkrechte Pupille. Palmlanzenottern haben einen gut ausgebildeten Greifschwanz, welcher es ihnen erlaubt, sich mit dem Schwanzende um einen Ast zu umklammern, um mit bis zu fast voller Länge nach vorne zu stoßen.

Verbreitung

Die Grüngelbe Palmlanzenotter bewohnt fast ausschließlich Nebelwälder und Bergregenwälder in Costa Rica und Panamá in Höhen von 1200 bis 2300 Metern, wobei sie bisweilen auch in Höhen von nur 850 Metern vorkommt. Sie bevorzugt die Nähe von Bächen und hält sich meist im Blattwerk der Bäume und Sträucher auf. Am häufigsten kommt sie in Kaffeeplantagen vor, wodurch sie gerade für Plantagenarbeiter eine Gefahr darstellt.

Giftigkeit

Das Gift der Grüngelben Palmlanzenotter hat sowohl Gewebe zerstörende als auch neurotoxische Bestandteile. Es kommt relativ häufig zu Unfällen, bei denen die Otter Menschen, die durch den dichten Wald gehen, beißt. Viele davon gehen tödlich aus, weil die Bisse durch die baumbewohnende Lebensweise häufig in Gesicht und Oberkörper erfolgen.

Costa Rica

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