GoogleSiteSearch
Phoca Gallery Search Plugin
Suche - Kategorien
Suche - Kontakte
Suche - Inhalt
Suche - Newsfeeds
Suche - Weblinks

Greifschwanz-Lanzenottern (engl. Eyelash Viper) werden 60, manchmal auch knapp über 80 Zentimeter lang. Weibchen werden größer als die Männchen. Sie sind von sehr variabler Färbung und können grün, olivgrün, blau, braun, gelb oder gelbbraun sein. Die Unterseite ist gelb oder grün. Bei den grünen und gelbbraunen Exemplaren gibt es oft noch Zickzackbänder oder ein netzartiges Muster von rötlichen oder braunen Flecken über der Grundfarbe. Es ist tatsächlich so, dass alle Farbvarianten zu ein und derselben Art gehören. Die gelben Varianten werden Oropel genannt, während alle anderen Farbvarianten unter dem lokalen Namen Bocaraca bekannt sind. Wohl keine andere Schlangenart kann so viele verschiedene Farbmorphen in einem Wurf hervorbringen; sehr oft sind ältere Tiere viel schöner (intensiver) gefärbt als die Jungschlangen.

Der Kopf der Lanzenottern ist deutlich vom übrigen Körper abgesetzt und hat eine dreieckige Form. Das Auge hat eine senkrechte Pupille. Über dem Auge befinden sich zwei bis drei hornartig aufragende Schuppen. Die Tiere sind solenoglyph bezahnt; im Oberkiefer sitzen zwei lange Giftzähne, die bei geschlossenem Maul nach hinten geklappt sind. Palmlanzenottern haben einen gut ausgebildeten Greifschwanz, welcher es ihnen erlaubt, sich mit dem Schwanzende um einen Ast zu umklammern, um mit bis zu fast voller Länge nach vorne zu stoßen.

Verbreitung

Die Greifschwanz-Lanzenotter bewohnt Mittelamerika, vom mittleren Mexiko bis Panamá und den äußersten Nordwesten Südamerikas. Sie lebt auf Bäumen im Flachland und in den Bergen, in feuchten Regenwäldern und Plantagen.

Giftigkeit

Die Greifschwanz-Lanzenotter ist stark giftig, sie warnt nicht und stößt über bis zu einer halben Körperlänge zu. Das Gift hat sowohl Gewebe zerstörende als auch neurotoxische Bestandteile. Es kommt häufig zu Unfällen mit Arbeitern in Bananen- und anderen Plantagen, die aber meist nicht tödlich verlaufen. Das Gift wird aber gerade in der Terrarienhaltung häufig unterschätzt und kann zu Amputationen und schweren Verstümmelungen führen.

Ähnliche Artikel

Costa Rica

Please publish modules in offcanvas position.