GoogleSiteSearch
Phoca Gallery Search Plugin
Suche - Kategorien
Suche - Kontakte
Suche - Inhalt
Suche - Newsfeeds
Suche - Weblinks

Die Suppenschildkröte (Chelonia mydas) ist ein Vertreter der Meeresschildkröten und stellt eine der bekanntesten Arten dieser Gruppe dar. Die ehemals als Unterart der Suppenschildkröte bezeichnete Schwarze Suppenschildkröte wird heute zumeist als eigene Art Chelonia agassizii geführt. In Anlehnung an die im englischen Sprachraum übliche Bezeichnung „Green Turtle“ wird diese Schildkröte auch als Grüne Meeresschildkröte bezeichnet, in Mexiko ist der Name „Tortuga blanca“ („Weiße Seeschildkröte“) üblich. Diese Namen beziehen sich auf die Farben des Panzers der Tiere, deren Oberseite meist in verschiedenen Brauntönen mit grünlichen oder dunkelbraunen Zonen gefärbt ist. Die Unterseite sowie die Nähte zwischen den Rückenplatten sind hellgelb. Der Panzer kann eine Länge von über einen Meter erreichen, das Gewicht des Tieres beträgt maximal 185 Kilogramm.
Mehrere tausend Suppenschildkröten kommen zwischen Juni und Oktober zur Eiablage - der arribada - nach Tortuguero. Das Weibchen legt im Schnitt etwa 110 Eier und die kleinen Schildkröten schlüpfen nach etwa 2 Monaten. Die Wenigen, die überleben, kehren nach ca. 25 - 50 Jahren nach Tortuguero zur ihrer ersten Eiablage zurück


Verbreitung


Suppenschildkröten sind weltweit in allen tropischen und subtropischen Meeren zu finden, einschließlich des Mittelmeeres.

 


Nutzung und Gefährdung

Suppenschildkröten wurden wegen ihres Fleisches lange Zeit gejagt, auch ihre Eier waren begehrt. Da sie lange ohne Nahrung überleben können, dienten sie beispielsweise als lebender Schiffsproviant. Im 18.Jahrhundert wurden sie durch die Briten als Delikatesse entdeckt – die Schildkrötensuppe gehörte bald zu den international gefragtesten Gerichten der gehobenen Küche.
Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatte die Jagd solche Ausmaße angenommen, dass Suppenschildkröten auszusterben drohten. Seit 1988 steht sie durch das Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen unter internationalem Schutz. Tierschützer und Organisationen bemühen sich um das Überleben der Art, unter anderem durch die Bewachung von Eiablagestränden zum Beispiel am Strand von Tortuguero.
In der von der IUCN geführten Red List der gefährdeten Arten wird die Suppenschildkröte als "Endangered" (stark gefährdet) geführt.
In Asien und der Karibik wird die Suppenschildkröte heutzutage immer noch als Delikatesse angesehen.

Ähnliche Artikel

Costa Rica

Please publish modules in offcanvas position.