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Kröten sind überwiegend auf dem Land lebende Amphibien. In Costa Rica gibt es einige sehr große Exemplare, u.a. die Aga-Kröte (span.: Sapo gigante, lat.: Bufo marinus).

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Aga-Kröte verläuft vom südlichen Texas über Mittelamerika bis hinunter nach Argentinien; mittlerweile ist sie aber auch in Australien, Hawai und anderswo angesiedelt worden. Die größte Kröte der Welt, die bis zu 28 Zentimeter Länge und ein Gewicht von knapp 2 Kilogramm erreichen kann, ist in der Wahl ihres Lebensraumes nicht wählerisch. So kommt sie praktisch überall bis in Höhenlagen von 2.000 Metern vor und besiedelt selbst Städte. In Costa Rica wird das Tier aufgrund seiner Größe auch sapo grande genannt.

Über Drüsen in der Haut kann die Kröte ein starkes Gift absondern, weshalb sie sich kaum vor Feinden zu fürchten braucht. In Streßsituationen kann sie das Gift auch unter großem Druck verspritzen. Die Aga-Kröte ernährt sich von allem, was sie überwältigen kann. Dies sind beispielsweise entsprechnd große AmphibienReptilien (auch Giftschlangen), Insekten, Nagetiere etc.

Die Aga-Kröte legt zwischen 5.000 und 30.000 Eier, ab und zwar in Form von Schnüren. Die Eier, wie auch die daraus schlüfenden Kaulquappen sind giftig, u.a. ist das ein Grund ihrer starken Verbreitung. In vielen tropischen Ländern wurde die Kröte auch eingeführt, um als Insektenvertilger zum Schutz von Kulturpflanzen eingesetzt zu werden. Vielerorts hat dieses Ansinnen zu einer ökologischen Katastrophe geführt. Nicht zuletzt wegen ihrer unglaublichen Gefräßigkeit entwickelte sie sich oft selber zu einem gefährlichen Schädling, der Teile der einheimischen Fauna bedroht und dort das ökologische Gleichgewicht zerstört (was z.B. in Australien der Fall ist).

Vorkommen in Costa Rica

Die Aga-Kröte kommt im ganzen Land vor, selbst im Hochland bei Höhen über 1500 Metern.

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