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Oberhalb der Stadt Cartago in der gleichnamigen Prozinz liegt der mächtige Vulkan Irazú (abgeleitet vom indianischen Namen Iaratzú = "zitternder und donnernder Berg"), der mit seinen 3432 m der höchste Vulkan Costa Ricas ist. Der rund um den Vulkan angelegte 2300 Hektar große Nationalpark Irazú wurde bereits 1955 gegründet und ist damit der älteste des Landes. Er zählt zu den gefährlichsten und unberechenbarsten Vulkanen des Landes.

Seit dem ersten dokumentierten Ausbruch des Irazú im Jahr 1723 war der Vulkan mehrfach aktiv. Nach einer starken Eruption der Stärke 3 im Jahre 1963 (die 2 Jahre andauerte), während der damalige US-Präsident John F. Kennedy die Hauptstadt besuchte, ging über Cartago und San José ein Ascheregen nieder.

Der letzte Ausbruch (Stärke 2) fand 1994 an der Nordwand des Kraters statt und noch heute zeugen Fumarolen, kleinere Lavaströme und leichte Beben von der erhöhten Aktivität des Vulkans.

Der Vulkan gehört zu jenen, die in ihrem Kratersee einen Säuresee beherbergen. Dieser ist von giftgrüner Farbe. Die Gefahren, die von diesem See ausgehen, betreffen vor allem einen Bergsturz der verhältnismäßig dünnen Kraterwand, bei dem mehrere Millionen Tonnen Gestein abrutschen und der Säuresee ausfließen würde.

Bei guter Sicht und mit etwas Glück kann man vom Irazú aus beide Weltmeere - den Atlantik im Osten und den Pazifik im Westen - sehen.

 

Besichtigung und Ausrüstung

Den Irazú besucht man am besten früh morgens, da sich der Gipfel sonst an den meisten Tagen schnell mit Wolken zuzieht. Von der nahe gelegenen Stadt Cartago aus fahren mehrmals täglich Busse zum Gipfel empor. Die Straße windet sich 35 Kilometer hinauf bis zum Eingang. Es fahren auch Direktbusse aus San José, allerdings starten diese erst gegen acht Uhr morgens. Auf halben Weg zum Gipfel gibt es ein Hotel, das aber wenig besucht wird und nicht besonders einladend ist. In Cartago sind ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten geboten.

Man sollte sich unbedingt wetterfest ausrüsten, denn durch den starken Wind in dieser Höhe können plötzliche Temperaturschwankungen von -3°C bis +17°C auftreten. Bei sonnigem Wetter ist obendrein ein guter Sonnenschutz von Vorteil. Mit dem Schwerpunkt in den Monaten von Mai bis November regnet es über 2000 Milimeter pro Jahr.

 

Lage

 

 

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