Important.png

Bald gibt es hier eine vollkommen neue Ticopedia zu sehen, es dauert nicht mehr lange...

Ticologo-neu.png



Vulkane

Aus Ticopedia.de
Wechseln zu: Navigation, Suche


Ein Vulkan ist eine geologische Struktur, die entsteht, wenn Magma (Gesteinsschmelze) als Folge der Verschiebung der Erdplatten bis an die Oberfläche eines Planeten (z.B. der Erde) aufsteigt. Alle Begleiterscheinungen, die mit dem Aufstieg und Austritt der glutflüssigen Gesteinsschmelze verbunden sind, bezeichnet man als Vulkanismus.

Der Begriff „Vulkan“ leitet sich von der italienischen Insel Vulcano ab. Diese ist eine der Liparischen Inseln im Tyrrhenischen Meer. In der römischen Mythologie galt diese Insel als die Schmiede des Vulcanus, dem römischen Gott des Feuers.

Aktuell gibt es weltweit 600 aktive Vulkane, davon 7 allein in Costa Rica. 60 weitere Vulkane Costa Ricas gelten als schlafend oder erloschen. Nach einer anderen Zählung zählt man in Costa Rica 112 Vulkane - hier wird jedoch jeder einzelne Krater berücksichtigt, z.B. allein am Vulkan Irazú 4 Stück.


Schnellübersicht

Vulkan Arenal

Der Arenál

Der Vulkan Arenal ist ein kegelförmiger Vulkan, ist 1633 Meter hoch und liegt südöstlich des Arenalsees. Der Arenál ist der jüngste und bekannteste Vulkan Costa Ricas - und wegen seiner Aktivität wohl auch der beliebteste. Den letzten großen Ausbruch des Arenál, der nahe des Touristenortes La Fortuna liegt, datiert aus dem Juli 1968 und hinterließ 3 Krater. In den Jahren danach gab es nur noch kleinere Eruptionen. Im Jahr 1988 dann wieder kam es zu einem der größten aufgezeichneten Ausbrüche, dem 70 Menschen zum Opfer fielen. Seitdem ist es wieder still geworden um den Arenál, was nicht heißen soll, dass der er nichts mehr "sagt", denn ab und zu kann man in den nahegelegenen Thermalbädern, Restaurant und Cabinas abends den aktiven Vulkan beobachten, was natürlich ein wunderschönes Naturschauspiel ist.

Vulkan Barú

Der Vulkan Barú (auch Volcán de Chiriqui) ist mit einer Höhe von 3475 m der höchste Berg Panamás.

Die letzte größere Eruption fand um etwa 700 statt. Die ersten Berichte über eine kleinere Eruption gehen auf die Jahre um 1550 zurück

Vulkan Barva

Der Vulkan Barva ist seit Tausenden von Jahren erloschen. Er ist 2.906 Meter hoch und liegt - zusammen mit dem Vulkan Cacho Negro - im westlichen Teil des Nationalpark Braulio Carrillo, südöstlich des Vulkans Poás. Zwei kleinere Nebenkrater des Barva, die Laguna Barva (70 Meter Durchmesser, klares Wasser) und die Laguna El Copey (auch genannt: Laguna Danta) mit ihren 50 Metern Durchmesser kann man über einen ca. 3 Kilometer langen Wanderweg durch die Regenwaldvegetation bequem erreichen. Ein kleiner Weg führt zu einem wunderbarem Aussichtspunkt. Dort kann man die einzigartige Ruhe dieses Vulkans genießen. Man sollte sein Fernglas nicht vergessen. Mit etwas Glück sieht man auch typische Regenwaldtiere wie das scheue Dreizehenfaultier sehen.

Vulkan Cacao

Der Vulkan Cacao ist nicht aktiv.

Vulkan Cacho Negro

Der Vulkan Cacho Negro (deutsch: das Schwarze Horn) ist nicht aktiv. Der durch seine Kegelform gut sichtbare Vulkan liegt zusammen mit dem Vulkan Barva im Nationalpark Braulio Carrillo und ist relativ schwer zugänglich.

Vulkan Irazú und Vulkan Diego de la haya

Vulkan Irazú

Der Irazú, etwa 32 Kilometer von Cartago gelegen, ist mit einer Höhe von 3.432 Metern der höchste Vulkan Costa Ricas. Sein Krater hat einen Durchmesser von 1.050 Metern und eine Tiefe von stolzen 300 Metern. Ein gelbgrüner See, aus welchem Schwefeldämpfe aufsteigen, liegt auf seinem Grund. Direkt daneben liegt der Diego de la haya mit einem Durchmesser von ungefähr 700 Metern und einer Tiefe von 100 m. der Diego gilt jedoch als erloschen und ist mit Asche überzogen. In der Regenzeit entsteht auch auf seinem Grund ein kleiner See. Die Temperatur am Vulkan schwankt zwischen -5 und +15 Grad Celsius. Die letzten Ausbrüche des Irazu wurden in den Jahren 1962 bis 1965 beobachtet. Den Park am Irazu kann man täglich zwischen 8 und 16 Uhr betreten.

Vulkan Miravalles

Der Vulkan Miravalles mit 2.028 Metern Höhe, nordwestlich des Vulkans Tenorio in der geschützten Zone gelegen, ist touristisch wenig erschlossen. Seit 1994 gewinnt man hier etwa 85% der Energie Costa Ricas durch Wasserkraft sowie Geothermie.

Vulkan Orosí

Der Vulkan Orosí ist ein erloschener Schichtvulkan im Nordwesten Costa Ricas. Er liegt im Nationalpark Guanacaste, nahe der Grenze zu Nicaragua. Die Gebiet rund um den Vulkan ist vor allem wegen seiner großen Artenvielfalt ein beliebtes Touristenziel.

Am Fuße des Berges befindet sich die Maritza Biological Station, eine Forschungseinrichtung, die Studien zu tropischen Ökosystemen durchführt. Sie wurde 1989 mit Hilfe des Stroud Water Research Centers aus Avondale, Pennsylvania gegründet.

Vulkan Poás

Kratersee des Poás

Der Vulkan Poás, 37km nördlich der Stadt Alajuela gelegen, ist ebenfalls ein aktiver Vulkan. Der Vulkan ist 2.708 Meter hoch, sein Krater liegt im Nationalpark Poás und misst über 1.500 Meter im Durchmesser und ist über 350 Meter tief. Der Kratersee ist bis zu 70 Grad Celsius heiß. Am Rand des Kraters sind es nur 12 Grad Celsius, vergessen Sie daher bitte Ihre warme Kleidung nicht mitzunehmen, auch wenn das Wetter am Fuße des Poás eher zu leichter Sommerkleidung einlädt. Im gesamten Nationalpark Poás, besonders am Rande des Kraters, riecht es nach Schwefelwasserstoff, also ein säuerlicher Geruch, der an faule Eier erinnert. Der stärkste Ausbruch des Poás fand im Jahre 1910 statt. Damals wurde eine Aschesäule fast 8 Kilometer in die Luft geschleudert. Seine aktivste Zeit hatte er Mitte der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts.

Eine Straße führt bis zu einem Besucherzentrum mit einer interessanten Ausstellung. Ein kleiner Wanderweg führt vom Rand des Kraters zu einem kleineren Krater mit der Lagune Boto am Grund.

Vulkan El Porvenir

Dass es sich bei dem 2300 m hohen Vulkan El Porvenir um einen Vulkan handelt, bestätigten Wissenschaftler erst im März 2008 aufgrund von Fotoaufnahmen der NASA aus den Jahre 2005. Der El Porvenir befindet sich in der Region San Carlos. Der Vulkan ist noch absolut unerschlossen. Mehr dazu in den Weblinks

Vulkan Rincón de la Vieja und Vulkan Santa Maria

Rincon de la vieja und Santa Maria

Beide Vulkane befinden sich im Nationalpark Rincón de la Vieja. Der seit langer Zeit erloschene Vulkan Santa Maria ist 1.672 Meter hoch, der Vulkan Rincón de la Vieja ist 1.896 Meter hoch. Man zählt ihn zu den "schlafenden Vulkanen". Südöstlich des Hauptkraters befindet sich die Lagune Jilgueros mit einer kleinen Insel in der Mitte. Der Aufstieg zum Krater ist etwas schwierig. Es herrscht ständig Wind und die Hänge sind sehr steil. Die Attraktion sind aber die heißen Quellen mit etwa 45 Grad Celsius, welche sich in natürlichen Becken sammeln. Außerdem können Sie dort blubbernde Schlammlöcher beobachten.

Der Vulkan Santa Maria liegt etwa 2 Kilometer südöstlich des Vulkans Rincón de la Vieja.

Vulkan Tenorio

Der Vulkan Tenorio mit 1.916 Metern Höhe, nördlich des Arenalsees gelegen, ist touristisch wenig erschlossen und liegt in einem 12872 ha großen Nationalpark. Der Río Celeste unterhalb des Vulkan Tenorio ist bemerkenswert für seine türkisblaue Färbung, die er ab einer Stelle erhält, an der zwei Quellen zusammen fließen und den Blauton aufgrund einer chemischen Reakion hervorbringen.

Vulkan Turrialba

Vulkan Turrialba

Der Vulkan Turrialba ist ebenfalls ein schlafender Vulkan liegt im Nordosten des Irazú-Massivs. Der letzte verzeichnete Ausbruch war im Jahre 1866. Seitdem steigt nur noch Dampf und heißes Gas aus dem Krater. Der Vulkan ist touristisch unerschlossen, weshalb der Aufstieg etwa 6-8 Stunden dauert. Es gibt jedoch Wanderwege im Gebiet. Organisierte Touren werden jedoch vor Ort angeboten. Am 06.01.2010 gab es indes heftige Staub- und Ascheeruptionen des Turrialba.

Vulkan El Valle

Der Vulkan El Valle ist ein 1185 m hoher Stratovulkan in der Provinz Coclé in Panamá. Er ist circa 80 Kilometer südwestlich von Panama City gelegen. Sein Lavadom bildet am nördlichen Rand der 6 km weiten Caldera den höchsten Punkt des Vulkans.

Weblinks