Vulkan Rincón de la Vieja
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| Vulkan Rincón de la Vieja | |
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Geogr.Lage: 10.8300000, -85.3238889 |
Die beiden Vulkane Rincón de la Vieja und Santa Maria befinden sich im Nationalpark Rincón de la Vieja. Der Rincón de la Vieja ist 1.896 Meter hoch. Man zählt ihn zu den "schlafenden Vulkanen". Sein letzter Ausbruch datiert aus dem Jahre 1998. Südöstlich des Hauptkraters befindet sich die Lagune Jilgueros mit einer kleinen Insel in der Mitte. Der Aufstieg zum Krater ist etwas schwierig. Es herrscht ständig Wind und die Hänge sind sehr steil. Die Attraktion sind aber die heißen Quellen mit etwa 45 Grad Celsius, welche sich in natürlichen Becken sammeln. Außerdem lassen sich dort blubbernde Schlammlöcher beobachten, wodurch die seismische Aktivität der Umgebung deutlich wird.
Wissenswertes
Über die Entstehung des Namens Rincón de la Vieja gibt es eine nette Sage: Einst verliebte sich eine indianische Prinzessin in den Häuptling des feindlichen Nachbarstammes. Als ihr Vater davon erfuhr, entführte er den Häuptling und warf ihn in den Vulkankrater. Aus Trauer lebte die Prinzessin seitdem am Rande des Kraters und gebahr dort auch den Sohn des Geliebten. Weil sie jedoch wollte, dass der Sohn bei seinem Vater war, warf sie auch ihn in die Tiefen des Kraters. Den Rest ihres Lebens verbrachte sie als alte und weise Wahrsagerin weiter am Rande des Vulkankraters. Die Leute benannten den Vulkan ehrfurchtsvoll nach ihr, der "Alten", denn "Rincón de la Vieja" bedeutet "Der Ort, wo die Alte lebt".


