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Mittelamerikanischer Totenkopfaffe

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Mittelamerikanischer Totenkopfaffe
Totenkopfaffe.jpg

Mittelamerikanischer Totenkopfaffe (Saimiri oerstedii)

Reich: Tiere (Animalia)
Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
Stamm: Chordatiere (Chordata)
Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Ordnung: Primaten (Primates)
Familie: Kapuzinerartige (Cebidae)
Unterfamilie:
Gattung: Totenkopfaffen (Saimiri)
Art: (Foto) Mittelamerikanischer Totenkopfaffe
Wissenschaftlicher Name

Saimiri oerstedii

Gefährdungsstufe

Gefahrdung VU.png
IUCN

Verbreitungsgebiet
Auch ein Rücken kann entzücken

Die Rotrücken-Totenkopfaffen, auch Gelbes Totenkopfäffchen (English: Red-backed Squirrel monkey, lat. Saimiri oerstedii, span.: Barizo Dorsirrojo, Mono Ardilla, Mono Tití) oder Mittelamerikanischer Totenkopfaffe genannt, sind eine der in Costa Rica vorkommenden vier Affenarten.

Die kleinste Affenart Costa Ricas gilt inzwischen in ihrem Bestand als stark bedroht. Auffällig ist die orange-goldene Fellfärbung und die weiße Gesichtsmaske. Sie ernähren sich von Insekten, kleinen Früchten, Blättern, Blüten, Nektar und auch von kleinen Wirbeltieren. Die Körpergröße beträgt lediglich 27 bis 33 cm (mit Schwanz 38-44 cm), das Gewicht liegt bei 0,5 bis 1,2 kg. Ihr Schwanz ist lang und das Fell kurz und dicht; Kehle und Ohren sind weiß, sie haben eine schwarze Kopfkappe und einen orangefarbenen Rücken.

Vorkommen

Important.png
Rotrücken-Totenkopfaffen sind vom Aussterben bedroht. Sie kommen weltweit nur noch in Panamá und in Costa Rica und dort nur noch im südpazifischen Raum vor (z.B. Nationalpark Carara, Manuel Antonio, Corcovado). Die Aufnahmen entstanden im Nationalpark Corcovado.

Wissenswertes

Die tagaktiven Tiere tragen ihren Namen aufgrund der totenkopfähnlichen Gesichtszeichnung. Die Waldbewohner leben in der Regel in der mittleren Waldschicht, gelegentlich aber auch am Boden oder im Unterholz. Sie können selbst auf dünnen Ästen mit größter Geschicklichkeit und Schnelligkeit laufen. Meist leben mehrere erwachsenen Männchen mit vielen Weibchen und Jungen zusammen. Beim Umherstreifen nach Früchten oder Insekten legen sie am Tag zwischen 2,5 bis 4 Kilometer zurück.

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