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Regenwaldschutzprojekt Nature Life e.V.

Ziel des als gemeinnützig anerkannten Vereines Nature Life e.V. mit Sitz in Ebersried bei München ist es, möglichst große, zusammenhängende Gebiete tropischen Regenwaldes zu erwerben und unter Schutz zu stellen.

Der Verwaltungs- und Bürokratieaufwand wird hierbei möglichst gering gehalten, damit die finanziellen Mittel sinnvoll und zielgerichtet eingesetzt werden können.

Nature Life e.V. plant den Kauf einzelner Grundstücke, die sich im Idealfall in der Nähe von bereits bestehenden Nationalparks oder privaten Schutzgebieten befinden. Damit soll für die dort vorkommende Tier- und Pflanzenwelt ein Ort zum Überleben und zum genetischen Austausch mit den angrenzenden Schutzgebieten geschaffen werden. Ein weiteres Ziel von Nature Life ist es, durch den Ankauf von Grundstücken zwei Schutzgebiete miteinander zu verbinden und somit einen Korridor - eine Art Brücke zwischen diese beiden Gebieten - zu schaffen.

Auch Renaturierungsmaßnahmen in tropischen Wäldern spielen für die Arbeit von Nature Life eine wichtige Rolle. In erster Linie konzentrieren sich die Aktivitäten des Vereins auf den Kauf und Schutz von Primärregenwald. Wurden erworbene Gebiete bereits teilweise landwirtschaftlich genutzt, werden diese von Nature Life wieder aufgeforstet.

Die Regenwaldgebiete von Nature Life werden von einheimischen Mitarbeitern überwacht und dadurch wirksam vor Wilderern und illegalen Holzfällern geschützt. Die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung in die Schutzmaßnahmen tropischer Wälder spielt für die Arbeit von Nature Life eine bedeutende Rolle. Nur mit ihrer Hilfe ist ein sinnvoller Schutz überhaupt möglich!

Ein weiteres Ziel von Nature Life ist es, durch Aufklärungsarbeit vor Ort wie auch hierzulande die Bedeutung des Regenwaldes zu verdeutlichen und seine herausragende Rolle für Klimaschutz, Medizin und Forschung hervorzuheben.


Bild:Sosk_logo.gif

SOS-Kinderdörfer in Panamá

SOS-Kinderdorf Penonomé

Das Kinderdorf Penonomé, etwa 3 Autostunden von der Hauptstadt Panama-City entfernt, wurde am 29. April 1991 offiziell eingeweiht. Das Kinderdorf, auf einem 5 Hektar großen Grundstück am Stadtrand der gleichnamigen Provinzstadt errichtet, besteht aus 14 Familienhäusern, einem Dorfleiterhaus, einem Tantenhaus, einem Mehrzwecksaal, einer Bibliothek, einer Nähstube, einem Spielplatz, einem Basketballplatz sowie einem Verwaltungs- und Servicebereich. Für die dem Dorf entwachsenen Jugendlichen gibt es in der Stadt Penonomé eine SOS-Jugendeinrichtung, in der sie erlernen ein eigenständiges Leben zu führen.

Besonders stolz ist der SOS-Kinderdorf-Verein in Panama auf die verschiedenen Freizeitaktivitäten, die in den SOS-Kinderdörfern angeboten werden. Schwimmen, Schachspielen, Volkstanzkurse – dies sind ebenso Angebote wie Gartenbau, Handarbeits- und Englischstunden. Mit einem "wandernden Lesekoffer" sollen die Kinder und Jugendlichen Spaß an Büchern und am Lesen entdecken.

Mit Obst- und Gemüseanbau tragen die Bewohner der SOS-Kinderdörfer zur Eigenversorgung bei. In Penonomé verkauft man das Gemüse sogar in die Nachbarschaft. Die Gärten werden von den Familienhelferinnen und Gärtnern bearbeitet, aber auch SOS-Kinderdorfkinder, die Interesse haben, helfen mit.

SOS-Kinderdorf David

Jüngstes Projekt von SOS-Kinderdorf in Panama ist das SOS-Kinderdorf David in der Provinz Chiriquí. Dieses SOS-Kinderdorf konnte im März 1999 eröffnet werden. Es besteht aus 15 Familienhäusern, die Platz für 135 Kinder bieten, einem Dorfleiterhaus, einem Tantenhaus, einer Bibliothek, einem Spielplatz, einem Basketballplatz sowie einem Verwaltungs- und Servicebereich.

Angeschlossen an das SOS-Kinderdorf ist eine SOS-Jugendeinrichtung, in der die Jugendlichen auf ein eigenständiges Leben vorbereitet werden. SOS-Kinderdorf-Einrichtungen in Panama:

  • 4 SOS-Kinderdörfer
  • 3 SOS-Jugendeinrichtungen
  • 1 SOS-Berufsausbildungszentrum für Mütter und Personal

Unterstützen Sie das SOS-Kinderdorf in Panama:




Kinderregenwald Deutschland e.V.

Seit 1987 sind weltweit Kinderregenwälder entstanden, weil sich Kinder und Erwachsene aus inzwischen 44 Ländern immer wieder die selbe Frage gestellt haben: Wenn doch Holzfirmen, Fleischproduzenten, Plantagen- oder Kraftwerksbetreiber mit ihrem Geld Waldgebiete aufkaufen können, um ihn „zu bewirtschaften“, beschönigt ausgedrückt für „zu zerstören”, dann könnten wir doch auch mit unserem Geld Waldflächen aufkaufen, um ihn dadurch zu schützen!

Auch heute, etwas mehr als 20 Jahre nach den ersten Landkäufen durch Kinder aus Schweden in Costa Rica, hat diese verblüffend einfache Idee nichts von ihrem Charme verloren: Noch immer kann man mit einem vergleichsweise geringen Geldbetrag viel Gutes bewirken. Im Durchschnitt kostet ein Quadratmeter Regenwald ungefähr fünf Cent; wenn 500 Euro zusammenkommen, reicht dies schon für ein ganzes Fußballfeld!

In den vergangenen Jahren haben sehr viele Menschen den Betrag für ein „Fußballfeld Regenwald“ gesammelt oder sich dieses zum Geburtstag oder Weihnachten schenken lassen: Gemeinsam haben wir auf diese Weise schon Großartiges erreicht: Drei Kinderregenwälder mit beträchtlicher Größe sind entstanden, wovon zwei sogar als Weltnaturerbe bzw. Biosphärenreservat unter dem besonderen Schutz der UNESCO stehen!

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