Important.png

Bald gibt es hier eine vollkommen neue Ticopedia zu sehen, es dauert nicht mehr lange...

Ticologo-neu.png



Ticopedia.de:Spenden

Aus Ticopedia.de
Wechseln zu: Navigation, Suche


Naturelife.gif
Regenwaldschutzprojekt Nature Life e.V.
Naturelife.gif

Ziel des als gemeinnützig anerkannten Vereines Nature Life e.V. mit Sitz in Ebersried bei München ist es, möglichst große, zusammenhängende Gebiete tropischen Regenwaldes zu erwerben und unter Schutz zu stellen.

Der Verwaltungs- und Bürokratieaufwand wird hierbei möglichst gering gehalten, damit die finanziellen Mittel sinnvoll und zielgerichtet eingesetzt werden können.

Nature Life e.V. plant den Kauf einzelner Grundstücke, die sich im Idealfall in der Nähe von bereits bestehenden Nationalparks oder privaten Schutzgebieten befinden. Damit soll für die dort vorkommende Tier- und Pflanzenwelt ein Ort zum Überleben und zum genetischen Austausch mit den angrenzenden Schutzgebieten geschaffen werden. Ein weiteres Ziel von Nature Life ist es, durch den Ankauf von Grundstücken zwei Schutzgebiete miteinander zu verbinden und somit einen Korridor - eine Art Brücke zwischen diese beiden Gebieten - zu schaffen.

Auch Renaturierungsmaßnahmen in tropischen Wäldern spielen für die Arbeit von Nature Life eine wichtige Rolle. In erster Linie konzentrieren sich die Aktivitäten des Vereins auf den Kauf und Schutz von Primärregenwald. Wurden erworbene Gebiete bereits teilweise landwirtschaftlich genutzt, werden diese von Nature Life wieder aufgeforstet.

Die Regenwaldgebiete von Nature Life werden von einheimischen Mitarbeitern überwacht und dadurch wirksam vor Wilderern und illegalen Holzfällern geschützt. Die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung in die Schutzmaßnahmen tropischer Wälder spielt für die Arbeit von Nature Life eine bedeutende Rolle. Nur mit ihrer Hilfe ist ein sinnvoller Schutz überhaupt möglich!

Ein weiteres Ziel von Nature Life ist es, durch Aufklärungsarbeit vor Ort wie auch hierzulande die Bedeutung des Regenwaldes zu verdeutlichen und seine herausragende Rolle für Klimaschutz, Medizin und Forschung hervorzuheben.




Sosk logo.gif

SOS.png
SOS-Kinderdörfer in Costa Rica
SOS Kinderdorf Panama.jpg

SOS-Kinderdorf-Aktivitäten in Costa Rica

Auf Initiative des Österreichers Roderich Thun und seiner Frau Manuela, der Enkelin des ehemaligen costaricanischen Präsidenten, Rafael Iglesias, fand das SOS-Kinderdorf-Konzept Hermann Gmeiners, den sie in Österreich kennen gelernt hatten, 1972 seinen Weg nach Costa Rica. Das schwere Erdbeben in Nicaragua im selben Jahr ließ die Thuns jedoch zunächst in diesem Land helfend tätig werden, was die Vorbereitungen für die Errichtung des ersten SOS-Kinderdorfes in Costa Rica etwas verzögerte. Als Standort wurde Tres Ríos, unweit der Hauptstadt San José gelegen, ausgewählt.


Die Grundsteinlegung führte Hermann Gmeiner selbst am 2. April 1975 durch. Bereits im August des selben Jahres konnten die ersten Familien in ihre Häuser einziehen. Nach und nach wurden dem SOS-Kinderdorf Tres Ríos mehrere Nebeneinrichtungen angeschlossen.

Im Juli 1996 tobte ein Wirbelsturm im Zentrum und Südwesten Costa Ricas und richtete enorme Schäden in einem Drittel des Landes an. Etwa eine halbe Million Menschen war in Mitleidenschaft gezogen. Das binnen weniger Tage ins Leben gerufene SOS-Nothilfeprogramm versorgte etwa 6.000 Kinder mit Hilfsgütern, unterstützte die staatlichen Hilfsmannschaften und die Gesundheitsbehörden, um das Ausbrechen von Krankheiten zu verhindern, und ermöglichte den Wiederaufbau einer Schule und die Verteilung von Schulmaterial an 2.500 Schüler. Im Februar 2000 ging das Internationale SOS-Hermann-Gmeiner-College Santa Ana in Betrieb. Um begabte Schüler aus ganz Lateinamerika noch bessere Bildungsmöglichkeiten zu bieten, wurde das College im August 2006 von unserem Partner "United World College" übernommen.

Im März 2005 startete SOS-Kinderdorf Familienstärkungsprogramme. Ziel dieser Programme ist es, Kindern, die Gefahr laufen, von ihrer Herkunftsfamilie getrennt zu werden, den Verbleib in ihrer Familie zu sichern. Um dies zu erreichen, arbeitet SOS-Kinderdorf direkt mit den Familien und den jeweiliegen Gemeinden und stärkt sie in ihren Kapazitäten, die Kinder bestmöglich zu betreuen und zu schützen. Organisiert wird diese Präventivarbeit gemeinsam mit lokalen Behörden und anderen Sozialpartnern.

Zurzeit gibt es in Costa Rica drei SOS-Kinderdörfer, eine SOS-Jugendeinrichtung, ein SOS Berufsbildungszentrum und ein SOS-Sozialzentrum.


SOS-Kinderdorf-Einrichtungen in Costa Rica:

  • 3 SOS-Kinderdörfer
  • 1 SOS-Jugendeinrichtungen
  • 1 SOS-Berufsausbildungszentrum für Mütter und Personal
  • 1 SOS Sozialzentrum

Unterstützen Sie das SOS-Kinderdorf in Costa Rica:




Krw.jpg
Kinderregenwald Deutschland e.V.
Krw.jpg

Seit 1987 sind weltweit Kinderregenwälder entstanden, weil sich Kinder und Erwachsene aus inzwischen 44 Ländern immer wieder die selbe Frage gestellt haben: Wenn doch Holzfirmen, Fleischproduzenten, Plantagen- oder Kraftwerksbetreiber mit ihrem Geld Waldgebiete aufkaufen können, um ihn „zu bewirtschaften“, beschönigt ausgedrückt für „zu zerstören”, dann könnten wir doch auch mit unserem Geld Waldflächen aufkaufen, um ihn dadurch zu schützen!

Auch heute, etwas mehr als 20 Jahre nach den ersten Landkäufen durch Kinder aus Schweden in Costa Rica, hat diese verblüffend einfache Idee nichts von ihrem Charme verloren: Noch immer kann man mit einem vergleichsweise geringen Geldbetrag viel Gutes bewirken. Im Durchschnitt kostet ein Quadratmeter Regenwald ungefähr fünf Cent; wenn 500 Euro zusammenkommen, reicht dies schon für ein ganzes Fußballfeld!

In den vergangenen Jahren haben sehr viele Menschen den Betrag für ein „Fußballfeld Regenwald“ gesammelt oder sich dieses zum Geburtstag oder Weihnachten schenken lassen: Gemeinsam haben wir auf diese Weise schon Großartiges erreicht: Drei Kinderregenwälder mit beträchtlicher Größe sind entstanden, wovon zwei sogar als Weltnaturerbe bzw. Biosphärenreservat unter dem besonderen Schutz der UNESCO stehen!