Raubkatzen

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Jaguar head.jpg
 (Felidae)
Reich: Tiere (Animalia)
Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
Stamm: Chordatiere (Chordata)
Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Familie: Katzen (Felidae)
Unterfamilie: {{{UNTERFAMILIE}}}
Gattung:
Art: (Foto)
Wissenschaftlicher Name

Felidae

Gefährdungsstufe

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IUCN

Unter den in Costa Rica lebenden Säugetierarten kommen (Raub)katzen in 6 Arten vor. Raubkatzen (Anm.: wissenschaftlich korrekt gibt es den Begriff Raubkatzen nicht, sie gehören zur Familie der Katzen) leben meist sehr zurückgezogen in verschiedenen Regionen des Landes. Die Tiere sind scheu und oft nachtaktiv. Daher sind die Chancen, ihnen in freier Wildbahn zu begegnen, eher gering.

(Nachfolgend aufgeführt ist eine Übersicht der einzelnen in Costa Rica vorkommenden Raubkatzen. In den jeweilgen Hauptartikel gelangt man z.B. über das obere Menü)

Inhaltsverzeichnis

Langschwanzkatze (margay)

Margay

Wegen seines auffällig langen Schwanzes wird der Langschwanzkatze auch als Langschwanzkatze bezeichnet. Es hat ein geflecktes, gelbbraun mit dunklen, in Streifen angeordneten ringförmigen Flecken versehenes Fell und erreicht eine Länge von 53 bis 79 Zentimeter. Das nachtaktive Tier lebt als scheuer Einzelgänger in Höhen bis 900 Meter vorwiegend auf Bäumen und frisst kleine Säuger, Vögel, Arthropoden (Gliederfüßer), Früchte und gelegentlich sogar Blätter. Da die Katze mehr in den Bäumen lebt, jagt sie im Gegensatz zu den anderen Katzen verstärkt die baumlebende Fauna.

Jaguar (tigre)

Jaguar

Der Jaguar ist das größte Raubtier des Landes (und die größte Katze des amerikanischen Doppelkontinents) wird bis 1,80 Meter lang und bis zu 150 Kilogramm schwer, bei einer Schulterhöhe von 55 bis 80 Zentimeter. Die Fellzeichnung besteht aus Ringen, die einen oder mehrere Flecken aufweisen.

Ozelot (manigordo)

Ozelot

Der Ozelot (Leopardus pardalis) ist eine in Mittel- und Südamerika lebende Raubtierart aus der Familie der Katzen. Er ist der größte und wohl bekannteste Vertreter der Pardelkatzen, einer auf Amerika beschränkten Gattung kleinerer, gefleckter Katzen. Die mittelgroße Fleckkatze wird etwa 70 bis 100 Zentimeter lang, bei einer Schulterhöhe von etwa 45 Zentimeter. Das Fell weist längliche Flecken auf, und der Schwanz ist kürzer als beim Langschwanzkatze.

Puma oder Berglöwe (puma)

Der Puma, ein einfarbig brauner Bergbewohner, gehört zu den größten Katzen und erreicht eine Länge von 105 bis 180 Zentimeter, eine Schulterhöhe von etwa 60 bis 90 Zentimeter und ein Gewicht von bis zu 100 Kilogramm. Auffällig ist das dunkle Schwanzende. Er ist tag- als auch nachtaktiv. Seine Beute sind Hirsche, Agutis, Pakas, Ratten und Schlangen.

Tigerkatze (caucel/oncilla)

Die kleinste, Tigerkatze oder auch Ozelotkatze (nicht Ozelot!) genannte Fleckkatze ist eine latein- und südamerikanische Art innerhalb der Familie der Katzen und erreicht in etwa die Größe einer gro­ßen Hauskatze (40 bis 55 Zentimeter), ist aber etwas leichter. In Gestalt und Fellzeichnung gleicht sie dem Ozelot und der Langschwanzkatze so sehr, dass diese drei Arten kaum auseinanderzuhalten sind. Sie lebt in Höhenlagen bis 3200 Meter und er­nährt sich von kleinen Säugetieren und Vögeln.

Wieselkatze (jaguarundi/león breñero)

Die Wieselkatze, auch Jaguarundi genannt, besitzt ein einfarbig braunes oder schwarzes Fell ohne Flecken. Obwohl der Name einen Bezug zum Jaguar herstellt, ähnelt sie in der Gestalt entfernt einem Marder. Ohne ihren langen, schlanken Schwanz erreicht sie eine Länge von 50 bis 77 Zentimeter.

Die Tiere leben in Höhen bis zu 2200 Meter und erbeuten Vögel und kleine Säugetiere.