Pazifik

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Costa Rica hat insgesamt 1.020 Kilometer Küstenlinie am Pazifik, im Vergleich die Atlantikküste der Karibik ist nur 210 Kilometer lang. Die Pazifikküste ist vielseitiger als ihr östliches Pendant, so finden sich hier Traumstrände (vor allem an der Nicoya-Halbinsel), zerklüftete Felsenabschnitte und Korallenriffe, aber auch Regenwälder, die bis an das Wasser heranreichen (vor allem Osa-Halbinsel).

Die durchschnittliche Meerestemperatur beträgt ca. 25 bis 26 °C und ist das ganze Jahr konstant; lediglich Klimaphänomene, wie El Niño (vereinfacht: heiße Luft/Wasser) oder El Niña (vereinfacht: kalte Luft/Wasser) beeinträchtigen auch hierzulande die Temperaturen. An vielen Küstenabschnitten ist das Baden sehr gefährlich aufgrund starker Unterströmungen, die den Badenden in hohem Tempo von der Küste wegtreiben lassen. Schnorcheln kann man fast überall, beliebt sind die Korallenbänke an der Nordpazifikküste und im Süden vor der Osa-Halbinsel.

Zahlreiche Inseln sind der Pazifikküste vorgelagert. Die größten sind: Isla del Caño (vor der Osa-Halbinsel), Islas Mogote (Manuel Antonio NP), Isla Herradura (vor Jacó), Isla Guayabo, Isla Pájaros und Isla Negritos (alle Naturreservate im Golf von Nicoya), Isla Chira (Golf von Nicoya), Isla Venado, Isla Bejuco, Isla Caballo, Islas Cedros und Isla San Lucas (alle Golf von Nicoya), Isla Alcatráz, Isla Tolinga und Isla Cabo Blanco (vor der Südspitze der Nicoya-Halbinsel), Isla del Coco (ca. 500 Kilometer von der Küste entfernt), Islas Murciélago (Nationalpark Santa Rosa) und Isla Bolaños (Bahía Salinas).

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