Panamá

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República de Panamá
Panama Wappen Panama Flagge
Politik
Staatsname: República de Panamá
(Republik Panama)
Staatsform: Demokratische präsidiale Republik
Staatsführung: Präsident Ricardo Martinelli
Politisches System: Verfassung von 1983, letzte Änderung 1994. Einkammerparlament mit 71 Mitgliedern
Geografie
Erdteil: Mittelamerika
Landesfläche: 75.517 km²
Landesgrenzen: Costa Rica (330 km)
Hauptstadt: Panama-Stadt Einwohner: 406.070 (2006)
Bevölkerung
Einwohner: 3.332.576 (2008)
Bevölkerungsdichte: 44,1 Einwohner pro km²
Sprache: Spanisch. Die Zweitsprache für einen Großteil der Bevölkerung ist Englisch. Außerdem indianische Sprachen
Religionszugehörigkeit: 85 % Katholiken, 15 % Protestanten. Einwanderer von den Karibischen Inseln sind Methodisten, Baptisten oder gehören der Episkopal-Kirche an. Muslimische Minderheiten
Größte Städte: Panama-City ; David;
Vermischtes
Zeitzone: UTC: − 05:00 Stunde
Währung Balboa, US Dollar
Durchschnittliches Jahreseinkommen je Einwohner: 2.550 $
Bruttoinlandsprodukt: 45,2 Milliarden US-Dollar; 13.090 US-Dollar pro Einwohner (2007)
Unabhängigkeit: von Spanien seit 28. November 1821 / von Kolumbien seit 3. November 1903
Nationalhymne: Himno Istmeño
Panama relief location map.jpg

Panamá (span. Panamá) ist ein Staat in Mittelamerika, der an Costa Rica im Westen und an Kolumbien im Osten grenzt.

Der Staat Panamá hat eine Fläche von 75.517 km² (das 1,5-fache von Costa Rica), davon sind 210 km² Binnenwasserflächen. Seine Küstenlinie ist 1.915 Kilometer lang. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte ist mit etwa 40 Einwohnern / km² jedoch nur halb so groß wie in Costa Rica.

Panamá nimmt den schmalsten Teil der zentralamerikanischen Landbrücke ein, die hier vom Panamákanal durchbrochen wird. Die zentralamerikanische Kordillere, die Panamá küstenparallel durchzieht, trägt im Westen mit dem Vulkankegel des Volcán Barú (3477 m) den höchsten Berg des Landes.

Die am dichtesten besiedelten Gebiete liegen an der pazifischen Küste und um die Kanalzone. Über die Hälfte der Bevölkerung lebt in Städten (siehe auch: Orte in Panamá)

Panamá grenzt im Westen an Costa Rica und im Osten an Kolumbien mit Grenzlängen von 330 bzw. 225 Kilometern.

Karibik

An der nördlichen, der karibischen Küste ist von Januar bis März/April „Trockenzeit”, ab Ende Juli bis September „kleine Trockenzeit”. Die Inselgruppe Bocas del Toro im äußersten Nordwesten Panamas beherbergt einen Nationalpark und ist mit ihren weißen Stränden eines der beliebtesten Touristenziele von Panama. Die Flora und Fauna ist durch den Tourismus zunehmend bedroht. Die nord-östliche Karibikküste ist Heimat der Kuna Yala-Indianer (auch San Blas), die anerkannte Autonomie innerhalb der Region besitzen.

Halbinsel Azuero – Umgebung von Chitré

Die Halbinsel Azuero liegt etwa auf halber Strecke zwischen Panama-Stadt und David. Auf der gesamten Fahrt von Chitré und Pedasi überwiegen Weideflächen, die nur gelegentlich von Reis- und Maisanbauten unterbrochen werden. Nach und nach geht die Strecke in das Canajagua-Bergland über, in dem die Erosion eigenartige, kegelartige Hügel hinterlassen hat. Im südwestlichen Teil, dem trockensten Gebiet Panamás, liegt der etwa 8.000 ha große, halbwüstenartige Nationalpark Nationalpark Sarigua.

Darién

Die Provinz Darién ist großteils von dichtem Dschungel gekennzeichnet. Für Touristen ist der Osten und Süden der Provinz gefährlich. Insbesondere im Grenzgebiet zu Kolumbien bestehen hohe Sicherheitsrisiken, da hier Schmuggler und Drogenhändler aus Kolumbien sowie Widerstandskämpfer die staatliche Ordnung und Sicherheit weitgehend ausgeschaltet haben.

Bevölkerung

Die amtliche Bezeichnung der Einwohner lautet „Panamaer/in. Umgangssprachlich wird auch oft die Bezeichnung „Panamenier” abgeleitet von span. „Panameños” oder Englisch „Panamanians” benutzt.

Ethnische Gliederung

Zwei Drittel (rund 60 %) der Panamaer sind Mestizen, also Mischlinge aus Indios und Europäern. Sie leben vor allem im Westen (in den Provinzen Coclé, Herrera und Veraguas, wo sie bis zu 90 % der dortigen Bevölkerung ausmachen). Die zweitstärkste Gruppe bilden die Schwarzen und Mulatten mit ca. 15 % (in den Provinzen Darién und Bocas del Toro, jeweils um 50 %). Sie lassen sich in zwei Gruppen einteilen, die jeweils die Hälfte aller Afropanamaer ausmachen. Sie stammen meist entweder von Spaniern aus Afrika verschleppten Sklaven ab und sprechen daher spanisch, oder von Einwanderern von den westindischen Inseln, welche somit des kreolischen Englisch mächtig sind. Auf die Afropanamaer folgen mit 13 % die Kreolen (Weiße; in den Provinzen Panamá, Los Santos, Colón und Chiriquí über 15 %). Die Indigenen haben einen Anteil von 8,3 % an der Bevölkerung (größte Gruppen: Guaymí und Cuna). Asiaten machen einen Anteil von rund 4 % an der Bevölkerung aus.

Religion

Die Bevölkerung Panamas ist überwiegend christlich; 78–80 % sind Katholiken und 15 % Protestanten. Es gibt jeweils ungefähr 10.000 Juden und Muslime.

Die am dichtesten besiedelten Gebiete liegen an der pazifischen Küste und um die Kanalzone. Über die Hälfte der Bevölkerung lebt in Städten. Die Bevölkerung Panamás ist überwiegend christlich; 80 % sind Katholiken und 15 % Protestanten.

Geschichte

Einreise aus Costa Rica

Man darf nach Panamá (von Costa Rica aus) nicht mit einem Mietwagen einreisen - sogar mit dem eigenen Wagen ist es umständlich und schwierig. Es bietet sich die Möglichkeit, von Costa Rica aus sein Auto an der Grenze oder in der Nähe stehen zu lassen - oder mit dem Bus an die Grenze zu fahren, um dann auf der anderen Seite den Mietwagen in Empfang zu nehmen (am einfachsten die gleiche Gesellschaft wie in Costa Rica). Einen grenzüberschreitenden Busverkehr bietet nur Ticabus an der Pazifikseite.

Karte

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