Nicaragua

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República de Nicaragua
Nicaragua Wappen Nicaragua Flagge
Politik
Staatsname: República de Nicaragua
(Republik Nicaragua)
Staatsform: Präsidiale Republik
Staatsführung: Präsident Daniel Ortega
Politisches System: Einkammerparlament mit 92 Mitgliedern
Parteien:
Gewerkschaften:
Gerichtswesen:
Geografie
Erdteil: Mittelamerika
Geographische Lage:
Geographische Merkmale:
Geographische Merkmale:
Landesfläche: 120.254 km²
Ausdehnung:
Landesgrenzen: Costa Rica (309 km)
Küste:
Gliederung:
Hauptstadt: Managua Einwohner: 990.420 (2006).
Bevölkerung
Einwohner: 5.785.846 (2008)
Bevölkerungsdichte: 48,1 Einwohner pro km²
Sprache: Spanisch. Chibcha, Sumo und teilweise Englisch
Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung:
Religionszugehörigkeit: 85 % katholisch; 5 % protestantisch; außerdem Anhänger von Naturreligionen.
Größte Städte: Managua ;
Vermischtes
Zeitzone: UTC: − 06:00 Stunden
Geburtsrate je 1000 Menschen:
Todesrate je 1000 Menschen:
Währung Córdoba Oro
Durchschnittliches Jahreseinkommen je Einwohner: 375 $
Bruttoinlandsprodukt: 5,72 Milliarden US-Dollar; 945 US-Dollar pro Einwohner (2007)
Ausfuhrgüter:
Einfuhrgüter:
Industrie:
Verkehr:
Wichtigste Medien:
Sehenswürdigkeiten:
Nationalhymne: Salve a ti, Nicaragua
Übersetzter Text der 1. Strophe:

Der Staat Nicaragua (deutsch veraltet auch Nikaragua) liegt in Mittelamerika. Er ist der nördliche Nachbar von Costa Rica, grenzt im Westen an den Pazifik und im Osten an die Karibik.

Der Landesname leitet sich aus dem Nahuatl ab (nican = „hier“, aráhuac = „Menschen“). Andere Autoren führen den Landesnamen auf die Begegnung des spanischen Konquistador Gil Gonzáles Dávila mit dem Kaziken Nicarao zurück, welche am 15. Oktober 1523 bei San Jorge/Rivas stattfand.

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Nicaragua wird parallel zur Pazifikküste von einer Kette aktiver Vulkane durchzogen, weshalb es auch das „Land der tausend Vulkane“ genannt wird. Der Kratersee „Lagune von Apoyo“ hat vor kurzem Berühmtheit erlangt. Hier konnte anhand des Buntbarschfisches nachgewiesen werden, dass sich verschiedene Arten auch ohne räumliche Isolierung entwickeln können.

An der Pazifikküste liegen auch die Zentren und wichtigsten Siedlungsräume des Landes, während die östlichen und südlichen Landesteile dünn besiedelt sind. Zwei große Binnenseen prägen die Geographie − der größere Nicaraguasee (Lago Cocibolca) im Südwesten mit mehreren Inseln und der kleinere Managuasee im Westen.

Die Karibikküste im Osten des Landes ist eine große Regenwaldregion. Sie wird auch Miskitoküste genannt.

Spanisch ist die Amtssprache Nicaraguas und wird von den meisten europäischstämmigen Mestizen sowie den meisten Indígenas gesprochen. Insgesamt 90 % sprechen Spanisch als Muttersprache, gefolgt von Kreolisch (Karibisches Englisch), das besonders an der Ostküste Nicaraguas verbreitet ist. Dazu kommen die Indiosprachen Miskito, Sumu, Rama und Garífona (Igñeri). Das nicaraguanische Spanisch hat zum Teil einige Ähnlichkeit mit dem argentinischen Spanisch.

Grenzübertritt

Der Grenzübertritt von Costa Rica nach Nicaragua bei Peñas Blancas (nördlich von Liberia) ist für Europäer inzwischen auch ohne Visum problemlos möglich. Die Abwicklung an der neu erbauten Grenzstation ist denkbar einfach, lediglich eine Gebühr in Höhe von 7,- US-$ wird fällig.

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