Mittelamerika

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Als Mittelamerika (auch als Zentralamerika bekannt, span.: América Central oder auch Centroamérica) bezeichnet man die schmale Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika, wobei die genaue Abgrenzung unterschiedlich getroffen wird.

Geographisch gesehen reicht Mittelamerika vom Isthmus von Tehuantepec im Süden Mexikos bis zum Isthmus von Darién an der Grenze zu Kolumbien. Mexiko und die Karibik werden von den Vereinten Nationen zu Lateinamerika gezählt (gemeinsam mit Südamerika), die Europäische Union hingegen zählt Mexiko zu Nordamerika. Unzweifelhaft gehören aber die Länder Belize, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua und Panamá zu Mittelamerika.

In Mittelamerika wird neben verschiedenen indigenen Sprachen überwiegend Spanisch gesprochen. Einzige Ausnahme ist das englischsprachige Belize sowie die Ostküste Nicaraguas, die trotz starker Zuwanderung von spanischsprachigen Mestizen und Spaniern nach wie vor überwiegend von englischsprachigen Garifunas bewohnt wird.

Geschichte

Die Besiedelung Mittelamerikas reicht bis etwa 10.000 v. Chr. zurück. Die ersten Hochkulturen entwickelten die Maya und später die Azteken, die jahrhundertelang Mittelamerika prägten. Nach der Entdeckung Amerikas folgte die europäische Unterwerfung der ansässigen Völker. Am Festland herrschten die Conquistadoren - in der Karibik die Piraten. Nach dem Ende der Zentralamerikanischen Konföderation bildeten sich die Staaten, wie wir sie heute kennen.

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