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Kordilleren

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Topographische Karte von Costa Rica; deutlich zu sehen sind die Faltengebirge der Kordilleren

Costa Rica wird von einer von Nordwest nach Südost verlaufenden Bergkette (Kordillere) vulkanischen Ursprungs durchzogen. Die vier zentralen Komponenten dieser Bergkette heißen

Die 180 km lange und bis zu 35 Kilometer breite Cordillera de Guanacaste im Nordwesten des Landes erstreckt sich von der Grenze zu Nicaragua bis an den Arenalsee und ist erdgeschichtlich recht jung - sie wurde erst im Quartär (vor max. 1,5 Mio. Jahren) geformt. Markante Vulkane dieser Region sind der Rincón de la Vieja (1896 Meter) und der aktive Arenal.

Die höchsten Erhebungen sind die Vulkane Miravelles (2.028 Meter) und Tenorio (1.916 Meter). Hieran schließt sich die nur etwa 1.300 Meter hohe Cordillera Tilarán an. Die häufigsten Gesteinsformen sind vulkanischen Ursprungs und stammen aus dem Tertiär (Miozän und Pliozän, maximal 10 Mio. Jahre). Die höchste Erhebung ist der Cerro Poco Sol mit 1.327 Metern. Im Südosten, nördlich von San José, folgt dann die im Quartiär geformte Cordillera Central. Die vulkanischen Gesteine stammen hauptsächlich von Lavaflüssen und Schlammablagerungen. Zusammen mit Tuffgesteinen bilden sie die Grundlagen für die Fruchtbarkeit des angrenzenden Zentraltals (Valle Central).

Die herausragenden und bekanntesten Vulkane der Zentralregion sind Poás, Turrialba und Irazú. Der Vulkan Irazú ist mit 3.432 Meter zugleich die höchste Erhebung des zentralen Hochlandes. Die älteste und höchste Formation Costa Ricas ist die Cordillera de Talamanca, die südlich an das zentrale Hochland anschließt und sich bis nach Panamá zieht. Im Gegensatz zu den anderen Kordilleren wurden hier neben vulkanischen Ursprungsgestein auch aus dem Tertiär stammende Kalke mit vulkanischen Einschlüssen und Granite gefunden. Der höchste Berg dieser Region ist der Chirripó, mit 3.819 Meter zugleich auch der höchste Berg des Landes.