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Krokodilkaiman

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Krokodilkaiman
KrokoKaiman small BT.jpg

Krokodilkaiman (Caiman crocodilus)

Reich: Tiere (Animalia)
Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
Stamm: Chordatiere (Chordata)
Klasse: Reptilien (Reptilia)
Ordnung: Krokodile (Crocodilia)
Familie: Alligatoren (Alligatoridae)
Unterfamilie: Kaimane (Caimaninae)
Gattung: Echte Kaimane (Caiman)
Art: (Foto) Krokodilkaiman
Wissenschaftlicher Name

Caiman crocodilus

Gefährdungsstufe

Gefahrdung .png
IUCN

Kaiman.jpg

Der Krokodilkaiman (Caiman crocodilus), eine Reptil, ist ein Vertreter aus der Familie der Alligatoren. Die Alligatoren wiederum sind eine Familie der Krokodile. Das Leben und der Stoffwechsel der Kaimane verlaufen langsamer als bei ihren Verwandten, den Echten Krokodilen (in Costa Rica als Spitzkrokodil vertreten), und auch ihre restliche Entwicklung ist im Vergleich zu diesen stark verlangsamt. Durch diese ruhigere Lebensweise werden sie jedoch doppelt so alt wie ihre Verwandten.

Merkmale und Lebensweise

Bei den Alligatoren beißen die Unterkieferzähne im Gegensatz zu den Krokodilen nicht gegen die obere Zahnreihe, sie sind vielmehr einwärts gerichtet. Die Zähne des Oberkiefers liegen auf der Außenseite, und nur sie sind bei geschlossenem Maul sichtbar.

Der Krokodilkaiman erreicht eine maximale Körperlänge von etwa drei Metern, die meisten Exemplare werden allerdings nicht größer als 2,50 Meter. Er besitzt ein breites Maul und ähnelt in seinen Körperproportionen eher den Echten Krokodilen. Er ist gleichmäßig grau- bis olivbraun gefärbt. Die Schädelform, die Größe sowie die Färbung sind allerdings sehr variabel und es sind mehrere Unterarten bekannt. Kaimane leben bevorzugt in Sümpfen und Seen, aber auch in Flüssen und fressen jedes Beutetier, dessen sie habhaft werden können.

Verbreitung

Verbreitungsgebiet des Krokodilkaimans

Krokodilkaimane kommen in einem sehr großen Gebiet Südamerikas bis in den Norden Argentiniens vor. Als einzige Art unter den Kaimanen trifft man sie außerdem in Mittelamerika bis nach Südmexiko an. Bezüglich seines Lebensraumes ist er sehr anpassungsfähig und bewohnt Seen, Flüsse, Sümpfe und sogar von Menschen angelegt Bewässerungsteiche, Stauseen und Straßengräben.

Lebensweise

Krokodilkaimane bauen Hügelnester aus Erde und Pflanzenmaterial, in die sie bis zu 40 Eier legen. Die Alligatormutter ist bei der Brut sehr fürsorglich. Die Nester befinden sich dabei meist in der Ufervegetation, manchmal jedoch auch auf schwimmenden Grasmatten oder in offenem Gelände. Die Mutter bewegt sich zehn Wochen lang nur wenige Meter vom Hügel aus Schlamm und Blättern weg, in den sie die Eier gelegt hat. Nachdem die kleinen, ungefähr 20 Zentimeter langen Alligatoren geschlüpft sind, trägt sie die Mutter ans Wasser, wo sie die nächsten Monate zusammen verbringen.

Die Jungtiere ernähren sich vor allem von Insekten und Schnecken, die auch später noch eine großen Anteil der Nahrung ausmachen. Außerdem gehören zu ihrem Nahrungsspektrum Krebstiere und Fische.

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