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Frösche

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Frösche
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Frösche (Anura)

Reich: Tiere (Animalia)
Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
Stamm: Chordatiere (Chordata)
Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
Klasse: Lurche (Amphibia)
Ordnung: Froschlurche (Anura)
Familie:
Gattung:
Art: (Foto) Atelopus zeteki
Wissenschaftlicher Name

Anura

Gefährdungsstufe

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IUCN

Das Label der Rainforest Alliance steht für eine verantwortungsvolle Produktion von landwirtschaftlichen Exporterzeugnissen in zwölf Ländern Mittel- und Südamerikas. Dieses Label tragen z.B. Kaffee-Erzeugnisse und Bananen.

Die meisten Frösche (wissenschaftlich korrekt ist die Bezeichnung Froschlurche) Costa Ricas und Panamás leben im Blattwerk von Bäumen oder Bromelien, wo man sie nur selten zu Gesicht bekommt. In Costa Rica sind derzeit 139 Arten der Ordnung der Froschlurche (lat.: Anura) bekannt, die sich in 14 Familien aufteilen.

Der bekannteste Frosch befindet sich auf einem Label der Rainforest Alliance (siehe Logo). Es ist der Rotaugenfrosch oder auch Rotaugenlaubfrosch. Viele Frösche sind auffällig bunt gefärbt, was als Warnung zu verstehen ist: Die meisten Pfeilgiftfrösche (auch Baumsteigerfrösche genannt) sind giftig. Durch die Futtertiere, die die Frösche zu sich nehmen, sind sie in der Lage ein recht effektives Hautgift zu produzieren. Sie tragen ihren gefährlichen Namen, weil Indianer früher ihre Blasrohrpfeile mit dem Hautgift der Frösche benetzten. Der Erdbeerfrosch lebt im Laub des Regenwaldes, ist tagaktiv und ernährt sich von Ameisen und Termiten. Seine signalrote Färbung soll Angreifer warnen, denn auch der Erdbeerfrosch hat hochgiftige Drüsen auf seiner Haut. Der Goldbaumsteiger ist ein weiterer Vertreter der Pfeilgiftfrösche. Auffällig auch bei ihm die deutliche Warnfarbe seiner Haut.

Baumfrosch (Isthmohyla rivularis)

Frohe Kunde für Froschfreunde: Der Baumfrosch Isthmohyla rivularis, vor zwanzig Jahren zum letzten Mal in freier Wildbahn gesehen, ist wieder da. Forscher der Universität Manchester entdeckten das vermeintlich ausgestorbene Tier im Regenwald Costa Ricas. Ein weibliches und mehrere männliche Exemplare deuten darauf hin, dass sich die verschollene Art in einer ökologischen Nische behauptet hat.


Mai 2009: Einheimische Wissenschaftler haben in den höchsten Bergen des Landes scheinbar eine neue endemische Froschart entdeckt. Laut den Experten gehört die neue Art zur Familie Diasporus. Gefunden wurden die Tiere in einer Höhe von 2.500m im Valle del Silencio in der Cordillera de Talamanca. Männchen, Weibchen und Jungtiere unterscheiden sich in ihrem Farbbild.


Buecher.jpg
Literaturempfehlungen zu Amphibien
  • Günther E. Freytag, Bernhard Grzimek, Oskar Kuhn & Erich Thenius (Hrsg.): Lurche. In: Grzimeks Tierleben, Bd. 5: Fische 2, Lurche. Lizenzausgabe im dtv, München 1980, ISBN 3-423-03204-9
  • Dieter Glandt: Taschenlexikon der Amphibien und Reptilien Europas. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2010. ISBN 978-3-494-01470-8
  • Andreas & Christel Nöllert: Die Amphibien Europas. Franckh-Kosmos, Stuttgart 1992, ISBN 3-440-06340-2
  • Gerhard Thielcke, Claus-Peter Herrn, Claus-Peter Hutter, Rudolf L. Schreiber: Rettet die Frösche. pro natur-Verlag, Stuttgart 1983, ISBN 3-88582-003-X
  • Peter Weygoldt: Amphibien. In: Lexikon der Biologie. Bd. 1. Herder-Verlag, Freiburg 1983, ISBN 3-451-19641-7
  • Juan Guayasamin, Santiago Castroveijo-Fisher, Linda Trueb, José Ayarzagüena, Marco Rada & Carles Vilà: Phylogenetic systematics of Glassfrogs (Amphibia: Centrolenidae) and their sister taxon Allophryne ruthveni. Zootaxa 2100: 1–97 (2009), Magnolia Press, Auckland. ISBN 978-1-86977-354-0
  • Grant, T.D., D.R. Frost, J.P. Caldwell, R. Gagliardo, C.F.B. Haddad, P.J.R. Kok, B.D. Means, B.P. Noonan, W. Schargel & W.C. Wheeler. : Phylogenetic systematics of dart-poison frogs and their relatives (Anura: Athesphatanura: Dendrobatidae). Bulletin of the American Museum of Natural History, 299, 2006: 1-262.
  • Saporito, R.A., Donelly, M.A., Jain P., Garraffo H.M., Spande T.F. & Daly J.W. : Spatial and temporal patterns of alkaloid variation in the poison frog OOphaga pumilio in Costa Rica and Panama over 30 years. Toxicon, 50, 2007: 757-778

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