Flora

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Als Pflanzenwelt oder Flora wird der Bestand an Pflanzen einer bestimmten Region beziehungsweise die systematische Beschreibung ihrer Gesamtheit bezeichnet. Diese wird in ebenso Flora genannten Verzeichnissen als Katalog, oft mit einem Bestimmungsschlüssel, aufgelistet. Abgeleitet vom lateinischen Namen Flora, der römischen Göttin der Blumen und der Jugend. Der Pflanzenwelt steht die Tierwelt oder Fauna, benannt nach der römischen Göttin Fauna, gegenüber.

Flora der Tropen

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Die Wälder der Tropen sind deutlich anders strukturiert als unsere heimischen Wälder. Während bei mitteleuropäischen Mischwäldern meist ein einheitliches Kronendach ausgebildet ist, lassen sich bei tropischen Regenwäldern mehrere Zonen unterscheiden. Dies führt dazu, dass die Sonneneinstrahlung am Boden nur noch sehr gering ist und die Pflanzen sich auf diese Gegebenheiten einstellen müssen. In den Tropen bevölkern ca. 3.500 verschiedene Baumarten die Wälder.

Die natürlichen Vegetationszonen Costa Ricas reichen von dem nördlichsten Vorkommen der subalpinen Páramo-Vegetation (in der subalpinen Zone zwischen ca. 3000 m und der Baumgrenze), die sonst nur in den Anden zu finden ist, über Berg- und Tieflandregenwald bis hin zu Trocken- und Mangrovenwäldern.

Besonders auffällig in den tropischen Bäumen sind die sogenannten Epiphyten, auch Aufsitzerpflanzen genannt. Sie als Schmarotzerpflanzen zu bezeichnen trifft nicht ganz ihre Natur. Sie beziehen ihre Nährstoffe von Humus, der durch heruntergefallens Laub entsteht und sich auf Ästen ansammelt. Große Teppiche von Moosen und Flechten sorgen ebenso für den Nährstoffreichtum. Durch kelchförmige Blätter und Blüten können die Epiphyten auch Wasser sammeln und speichern. Die bekanntesten Arten sind die Orchideen. mit über 1.200 Arten, Farne, Bromelien (Bromeliaceen) und Spathiphyllum

In Costa Rica geht man von etwa 10.979 Arten von heimischen Pflanzen aus.

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