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Cerro de la Muerte

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Cerro de la Muerte

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Cerro de la Muerte liegt in der Provinz San José
verschiedene Landkarten

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Cerro de la Muerte ist der mit 3.454 Metern Höhe höchste Punkt, der in Costa Rica mit dem Fahrzeug zu erreichen ist. Man erreicht ihn von San José über den Inter-American Highway in ca. 3stündiger Autofahrt. Der Name Cerro de la Muerte heißt "Berg des Todes" (engl. "Mountain of Death"), weil in der Vergangenheit viele Bergwanderer meinten, den Cerro de la Muerte - für dessen Besteigung man 3-4 Tage einplanen sollte - schlechtausgerüstet zu Fuß oder auf Pferden in kürzester Zeit in Kälte und Regen erklimmen zu müssen.

Der befahrbare Weg von der Landstraße aus führt direkt zum Gipfel. Dort oben können Nachttemperaturen unter dem Gefrierpunkt herrschen. Sobald jedoch der Tag anbricht, besteht die Gefahr sich einen Sonnenbrand zu holen, da die Luft sehr dünn ist.

Der Cerro de la Muerte gehört zur Cordillera de Talamanca, die sich vom östlichen Costa Rica in benachbarte westliche Panamá zieht. Dieser Bereich war in der geologischen Vergangenheit eine vulkanische Insel, warf tektonische Erhebungen auf trennte sich von den übrigen Gebirgszügen ab. Formen.

Die höher gelegenen Gebiete sind Páramo-Vegetation mit kleinen Sträuchern, Farnen und kleineren Pflanzen wie Blaubeeren, Stachelbeeren und Cypripedioideae (engl. lady's slipper), einer Orchideen-Art. Unterhalb dieser Zone befindet sich natürliche Vegetation mit Laubwald. Auch bieten sich hier, zum Beispiel im geschützten Tal von San Gerardo de Dota, wunderbare Möglichkeiten, den sagenumwobenen Quetzal zu beobachten.


Vogelwelt

Rund um den Cerro de la Muerte leben ungefähr 50% der Vögel, die nur im Talamanca-Bereich vorkommen, wie z.B. den Feuerkehlkolibri (engl. Fiery-throated Hummingbird), den Bergzaunkönig (engl. Timberline Wren), die Rußdrossel (engl. Sooty Robin)]], die Graukehl-Drossel (engl. Black-billed Nightingale-Thrush).