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Cartago (Ort)

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Cartago (Ort)


Geogr.Lage: 9.7539596, -83.6773928
Cartago (Ort) liegt in der Provinz Cartago
verschiedene Landkarten

Cartago ist die Hauptstadt der Provinz Cartago in Costa Rica und liegt etwa 20 km östlich der Hauptstadt San José.

Sie befindet sich auf einer Höhe von etwa 1432 m über Meereshöhe am Cartago-Fluss, am Fuße des Vulkans Irazú. Cartago ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Cartago. Die Bevölkerung betrug im Jahre 2005 144.836 Einwohner *.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der spanische Konquistador Juan Vásquez de Coronado gründete die Stadt Cartago im Jahre 1563 als erste spanische Siedlung im heutigen Costa Rica. Sie war bis 1823 Hauptstadt Costa Ricas, als der erste gewählte Staatschef Juan Mora Fernández die Hauptstadt in das Dorf San José verlegte.

Die Stadt wurde mehrmals durch Erdbeben zerstört. Ausserdem hatte Sie unter Vulkanausbrüchen des Irazu Vulkans und Überflutungen in der Regenzeit zu leiden.

1723 zerstörte eine vulkanische Eruption Cartago. Größere Erdbeben in den Jahren 1822, 1841 und 1910 führten zu schweren Schäden. Ein weiterer Ausbruch des Vulkans Irazú im Jahre 1963 fügte der Stadt ebenfalls schwere Schäden zu. Die Gebäude in Cartago stammen daher fast alle aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Das älteste Bauwerk ist die Ruine der Iglesia de la Parroquia, die 1575 zu Ehren des Apostel Saint James fertig gestellt wurde. Erdbeben zerstörten Sie und mehrmals wurde Sie wieder aufgebaut. Seit dem starken Erdbeben von 1910 ist Sie unverändert und halbzerstört. Im Inneren befindet sich jetzt ein Garten. Die 1926 wiedererbaute Basílica de Nuestra Señora de Los Ángeles kann man als eine der bekanntesten Kirchen Costa Ricas bezeichnen.

Im Jahr 1907 wurde die Stadt Sitz des neugegründeten Zentralamerikanischen Gerichtshofs, dieser wurde allerdings mit Beginn des Jahres 1911 nach San José verlegt.

Die Pilgerstadt

Jährlich strömen daher zahlreiche Pilger aus religiösen Gründen zur wichtigsten Kirchen des Ortes. In der Kirchen wird die Statue der schwarzen Madonna (span. La Negrita) aufbewahrt.

Es wird behauptet, dass im Jahre 1635 ein Mädchen eine Statue der Jungfrau Maria fand und diese mit nach Hause nahm. Zweimal verschwand die Statue wieder von zu Hause und tauchte wieder am Fundort auf. Daraufhin wurde die Basilika, die Basílica de Nuestra Señora de Los Ángeles, in byzantinischen Stil an diesem Ort erbaut. Im Inneren befindet sich ein Schrein mit einer gerade mal 20 Zentimeter großen kleinen Marienstatue (die schwarzen Madonna La Negrita), der Heilkräfte zugesprochen werden, die jedes Jahr am 2. August zum Ziel tausender von Pilgerer wird.

Geographische Lage

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