Busse

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Historischer Bus in San José
Defekter local bus
Moderne Reisebusse am Terminal del Caribe

Costa Rica hat ein sehr gut ausgebautes öffentliches Busnetz mit Verbindungen in alle Landesteile. Die Überlandbusse befinden sich meistens in einem gepflegten Zustand und verbinden Sie mit allen wichtigen Tourismusdestinationen täglich oder mehrmals täglich. Die Buspreise werden von seiten der Regierung reguliert und es ist die kostengünstigste Form um in Costa Rica umherzureisen.

Das offizielle Busnetz in Costa Rica ist gut ausgebaut, nahezu jede Ortschaft wird angefahren. Die Busse haben kein einheitliches Erscheinungsbild, sie sind unterschiedlich in Ausstattung und Farbe. So gibt es vollklimatisierte, moderne Überlandbusse und klapprige, einfache Busse.

Einen verlässlichen und einheitlichen Busfahrplan gibt es nicht. Zwar hat das Tourismusbüro auf seiner Internetseite einen detaillierten Fahrplan (siehe Weblinks), jedoch kann man sich auf die angegebenen Zeiten nicht verlassen. Sie sind insoweit nur ein Richtwert. Wer mit dem Bus reist, muss flexibel sein, wird dabei aber auch von unvergesslichen Begegnungen mit Volk und Land belohnt; das Reisen mit dem Bus in Costa Rica heißt so zu reisen wie der Tico selbst.

Inhaltsverzeichnis

Busterminals

Etwas schwierig ist, dass es keinen zentralen Busbahnhof für alle Fahrten gibt. Stattdessen hat jedes Busunternehmen seinen eigenen. Am bekanntesten ist die Coca-Cola-Station (Terminal la Coca Cola)in San José, von wo aus viele Busse zu den pazifischen Stränden ablegen. am Terminal del Caribe hingegen gelangt man per Bus an die Karibikküste des Landes. Die Taxifahrer kennen in der Regel alle Busbahnhöfe. An einigen Bahnhöfen ist es ratsam die Tickets im Voraus zu kaufen, eine Platzreservierung ist dann meist gleich dabei.

Mit dem Bus quer durchs Land

Vor allem Busse in touristisch gut ausgebaute Regionen sind normalerweise modern und technisch auf einem guten Stand. Trotzdem sind die Fahrten nicht immer besonders komfortabel. Wie alle Verkehrsteilnehmer haben die costaricanischen Busfahrer mit den traditionell schlechten Straßenverhältnissen zu kämpfen. Das muss aber nicht bedeuten, dass darauf viel Rücksicht genommen wird. Und wenn man es eilig hat, wird schon mal auf die sonst übliche Toilettenpause verzichtet.

Je mehr man von den Hauptverkehrsstraßen abkommt, desto mehr ist der Bus das wichtigste Fortbewegungsmittel für die Einheimischen. Bei Fahrten in die Berge von San Isidro und Santa Maria De Dota teilt man die Busse fast nur noch mit Einheimischen. Wer hofft schnell anzukommen, sollte es ruhig angehen lassen, denn die Busse halten hier oft an jeder Haustür, um jemanden abzusetzen oder noch mit aufzunehmen, selbst dann wenn 100 Meter zuvor schon jemand ein- oder ausgestiegen ist.

Besonders auf Fahrten in den karibischen Raum und Richtung Panamá sind Polizeikontrollen üblich, bei denen die Ausweise aller Insassen eingesehen werden. Mindestens eine Kopie seines Reisepasses muss man dann bei sich haben.

Mit dem Bus unterwegs in San José

Ein echtes Stück costaricanischen Lebens erlebt man bei einer Busfahrt mit den Stadtbussen. Diese sind oftmals sehr voll, da Sie mit zahlreichen Bewohnern von San José reisen. Über das weit verzweigte Netz der öffentlichen Busse erreichen Sie jedoch alle Ziele, die Sie ansteuern möchten. Pünktlich und vor allem preiswert: Für rund 1 US-Dollar können Sie mindestens eine Stunde Bus fahren. Sie fahren bis spät in den Abend, vereinzelt werden Nachtbusse angeboten.

Interne Links

Weblinks

Quellen

  • einige Passagen dieses Artikels mit freundlicher Genehmigung von Constanze Liess
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