Biodiversität

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Der Begriff Biodiversität wurde 1985 in die wissenschaftliche und politische Diskussion eingeführt. Biodiversität ist die Kurzform des Begriffs biologische Vielfalt (engl.: biological diversity oder biodiversity) und hat sich im wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Gebrauch durchgesetzt. Manchmal wird fälschlicherweise der Begriff Artenvielfalt synonym für Biodiversität verwendet. Artenvielfalt ist jedoch nur ein Teil der Biodiversität.

Den ersten Platz im Ranking (2005) sicherte sich Neuseeland. Das Land erreichte 88,0 von 100 möglichen Punkten. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Schweden (87,8 Prozent) und Finnland (87,0 Prozent). Costa Rica liegt laut dieser Liste bei 80 Prozent, knapp vor Deutschland.

Das Ranking setzt sich aus 16 Indikatoren in sechs Kategorien zusammen: Gesundheit, Luftqualität, Wasserressourcen, Artenvielfalt, natürliche Ressourcen und Energie. Jeder Indikator wurde einzeln bewertet - aus ihrer Zusammenfassung ergibt sich die Umweltperfomance jedes Landes.

Artenvielfalt auf engem Raum bedeutet gleichzeitig eine ausgeprägte Spezialisierung jeder einzelnen Art. Ein drastisches Beispiel für dieses Phänomen zeigt der Rückgang des Bestandes des Grünen Aras. Der Almendro und der Grüne Ara gehören untrennbar zusammen, und wo dieser Baum nicht mehr vorkommt, verschwindet auch der grüne Papagei.

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