Baden

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Warnschild: Gefährliche Strömung!
Warnschild: Brandungsrückstrom!

Costa Rica ist für seine Naturschönheiten, die Artenvielfalt und den atemberaubenden Regenwald bekannt. Die reiche Küste hat aber auch wunderschöne Strände zu bieten, die jeder Wasserratte genug Auswahl bietet. Eine ausführliche Strandübersicht befindet sich im entsprechenden Artikel "Strände", der auch über den Direktlink in der linken Spalte (Wichtige Themen) erreichbar ist.

Baden ist in Costa Rica ein wahres Vergnügen: Die Temperaturen sind über das Jahr gleichbleibend hoch und liegen bei ca. 25-27 °C. Die Karibik ist dabei etwas wärmer, als die Pazifikseite. Den schneeweißen Karibikstrand wird man allerdings in Costa Rica eher vergeblich suchen, da beide Küsten unmittelbar an große Meeresströmungen grenzen, die das Wasser stark in Bewegung versetzen. Von diesen Strömungen geht eine nicht zu unterschätzende Gefahr aus, die das Baden an manchen Orten weniger geeignet erscheinen läßt.

Man sollte sich an den Einheimischen orientieren - dort wo sie ins Wasser gehen, kann man es ihnen gleichtun. Besonders tückisch sind die Strömungen an der Westküste der Osa-Halbinsel mit zum Teil starken Unterströmungen in Strandnähe, an der nördlichen Pazifikküste (ab Nordküste der Nicoya-Halbinsel) und an dem langen geraden Strandabschnitt an der Atlantikküste südlich von Tortuguero. Generell sind Buchten und zerklüftete Küstenabschnitte weniger gefährlich, als gerade, lange Sandstrände; ebenso ist schnell tiefer werdendes Wasser gefährlicher als ein flach anfallender Küstenstreifen.

Beliebt ist auch das Baden in einigen Wasserfällen.

Costa Rica ist zudem ein wahres Taucher- und Schnorchelparadies (siehe auch hier gesonderten Artikel).


Ökologische Blaue Fahne

Bandera Azul Ecológica

In vielen Küstenorten gibt es ein Programm, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Attraktivität und Naturbelassenheit von Costa Ricas traumhaften Stränden langfristig zu schützen. Die Initiative nennt sich Ökologische Blaue Fahne (Bandera Azul Ecológica) und wird von zahlreichen Institutionen koordiniert. Dabei werden die Bürger der jeweiligen Strandgemeinden aktiv in die Bemühungen zur Strandpflege miteinbezogen.